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Harald zur Hausen

Harald zur Hausen (Foto: privat)

ist ein bekannter deutscher Virologe und Krebsforscher. Im Oktober 2008 erhielt er für die Entdeckung eines Zusammenhangs zwischen Infektionen mit humanen Papillomviren und Gebärmutterhalskrebs den Nobelpreis für Medizin. Durch seine Forschung wurde die Entwicklung eines Impfstoffs gegen die dritthäufigste Krebserkrankung von Frauen möglich. Nach seinem Medizinstudium und der Promotion arbeitete Harald zur Hausen zunächst am Institut für medizinische Mikrobiologie der Universität Düsseldorf, wechselte dann an das Virus Laboratories des Children's Hospital in Philadelphia und habilitierte sich 1969 an der Universität Würzburg. 1972 wurde er als Professor für Klinische Virologie an die Universität Erlangen-Nürnberg berufen, 1977 folgte er einem Ruf auf den Lehrstuhl für Virologie und Hygiene der Universität Freiburg. Von 1983 bis 2003 war zur Hausen Vorsitzender und Wissenschaftliches Mitglied des Stiftungsvorstands des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Harald zur Hausen wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Prince Mahidol Award 2006, der Deutsche Krebshilfe Preis 2007 sowie der Gairdner Foundation International Award 2008.

Stand: 26.08.2009

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