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Liao Yiwu

Foto: Alžběta Huclová

Liao Yiwu, geboren 1958 in der Provinz Sichuan, wuchs als Kind in großer Armut auf. 1989 verfasste er das Gedicht »Massaker«, wofür er vier Jahre inhaftiert und schwer misshandelt wurde. 2007 wurde Liao Yiwu vom Unabhängigen Chinesischen PEN-Zentrum mit dem Preis »Freiheit zum Schreiben« ausgezeichnet, dessen Verleihung in letzter Minute verhindert wurde. 2009 erschien sein Buch »Fräulein Hallo und der Bauernkaiser«. 2011, als »Für ein Lied und hundert Lieder« in Deutschland erschien, gelang es Liao Yiwu, China zu verlassen. Seitdem lebt er in Berlin. 2012 erschien »Die Kugel und das Opium«, 2013 »Die Dongdong-Tänzerin und der Sichuan-Koch« sowie 2014 »Gott ist rot«. Er wurde mit dem Geschwister-Scholl-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Stand: 13.03.2019

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Rede zum Exil: Liao Yiwu
28.05.2019

Rede zum Exil: Liao Yiwu

<p>Das Gedicht »Massaker« über das Blutbad auf dem Platz des Himmlischen Friedens hatte für Liao Yiwu gravierende Folgen: Die chinesische...

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Rede zum Exil: Liao Yiwu (Kurzversion)
28.05.2019

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