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Renate Harpprecht

Renate Harpprecht (Foto: Dmitrij Leltschuk)

Renate Harpprecht kam im Jahr 1924 in Breslau als eine von drei Töchtern einer jüdischen Familie zur Welt. Ihr Vater war Anwalt, ihre Mutter Musikerin. Ihre Eltern wurden 1942 deportiert und von den Nationalsozialisten ermordet. Von diesem Zeitpunkt an lebte Renate Harpprecht gemeinsam mit ihrer Schwester Anita ein Jahr in einem Waisenhaus, bevor sie in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert wurden. Im Oktober 1944 wurden sie in das Lager Bergen-Belsen verlegt. Nach der Befreiung aus dem Konzentrationslager im April 1945 arbeitete sie zunächst als Dolmetscherin und später als Journalistin für den britischen Sender BBC und für das ZDF in den USA. Mit dem Erscheinen ihres Romans »Familienspiele« im Jahr 1972 wurde sie als Autorin bekannt.

Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Journalisten Klaus Harpprecht, lebt Renate Harpprecht seit den 1980er Jahren im Süden Frankreichs an der Côte d’Azur.

Stand: 16.03.2015

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