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Thorsten Logge

Foto: UHH/Dingler

Thorsten Logge ist Professor für Public History an der Universität Hamburg. Er studierte Geschichte, Psychologie und Politikwissenschaft an den Universitäten Hamburg und Gießen. Als Doktorand an der Universität Gießen erhielt Logge ein Vollstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und war Stipendiat des Graduiertenkollegs Transnationale Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart sowie des Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC). Seine Dissertation Zur medialen Konstruktion des Nationalen: Die Schillerfeiern 1859 in Europa und Nordamerika wurde 2014 veröffentlicht. Seit 2010 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator für Public History an der Universität Hamburg, bevor er 2017 die Stelle als Juniorprofessor antrat. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Public History, Performativität und Medialität von Geschichte im öffentlichen Raum, Nation und Nationalismus, kollektive Identitäten und German-Americana.

Zu seinen jüngsten Projekten gehören das Coronarchiv-Projekt, das darauf abzielt, ephemere digitale und nicht-digitale Zeugnisse der anhaltenden Covid-Pandemie für die zukünftige Forschung zu sichern, sowie das SocialMediaHistory-Projekt, ein Citizen-Science-Projekt, das Bürgerforscher bei der Erforschung von Praktiken der Geschichtsbildung auf den Social-Media-Plattformen Instagram und TikTok einbezieht und beteiligt.

Weitere Informationen zu seinen Projekten finden Sie hier:
https://coronarchiv.blogs.uni-hamburg.de/?lang=en
https://smh.blogs.uni-hamburg.de/ 

Stand: 29.09.2021
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