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Ulrich K. Preuß

Foto: privat

Ulrich K. Preuß, geboren 1939, ist Professor i. R. der Freien Universität Berlin, wo er von 1996 bis 2005 Öffentliches Recht und Politik lehrte, sowie Professor emeritus der Hertie School of Governance, an der er von 2005 bis 2010 die Professur für Law and Politics innehatte. Von 1992 bis 2011 war er Mitglied des Staatsgerichtshofs der Freien Hansestadt Bremen.

Preuß studierte von 1960 bis 1964 Rechtswissenschaft und Soziologie in Kiel und an der Freien Universität Berlin und war 1966 Mitgründer des Republikanischen Clubs Berlin. Von 1972 bis 1996 war er Professor für öffentliches Recht an der Universität Bremen, danach bis 2006 Professor für rechtliche Grundlagen der Politik an der Freien Universität Berlin und von 2006 bis 2010 Professor of Law and Politics an der Hertie School of Governance, Berlin. Zwischen 1984 und 2004 Gastprofessuren an der Princeton University, der New School University in New York und an der University of Chicago Law School.

1989/90 beteiligte er sich auf Vorschlag des Neuen Forums als Mitglied der Arbeits- und Experten-gruppe des Runden Tisches an der Erstellung eines Verfassungsentwurfes für die DDR. Von 1992 bis 2011 war er Mitglied des Staatsgerichtshofs der Freien Hansestadt Bremen. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit und seiner Publikationen liegen im Spannungsfeld von Recht und Politik auf den Themenbereichen der Verfassungstheorie und –politik, der institutionellen Entwicklung der Europäischen Union sowie der Herausforderungen demokratischer Institutionen durch die Erscheinungsformen der Globalisierung.

Stand: 16.03.2018

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