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›Sport macht Gesellschaft‹

Themenideen zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2020/2021

Lorenz Völker (Zentrum Deutsche Sportgeschichte) stellt beim Potsdamer Wettbewerbsauftakt vor, was Sportgeschichte zum Geschichtsunterricht beitragen kann, über welche Zugänge Schülerinnen und Schüler zu ihrem Forschungsthema für den Geschichtswettbewerb gelangen können und welche problemorientierten Fragestellungen sich mit ihnen gemeinsam entwickeln lassen.

Sport findet nie im luftleeren Raum statt. Was aber kann die Geschichte des Sports über die Geschichte der Gesellschaft aussagen? Lorenz Völker, selbst von Sportgeschichte begeistert und zugleich aus der Praxis als Geschichtslehrer sprechend, zeigt an einer Vielzahl konkreter Beispiele aus und über Brandenburg hinaus, inwiefern Sport ein gesellschaftlicher Akteur ist und es zu anderen Zeiten war.

Ein guter möglicher Zugang sind laut Völker Biografien von Sportlerinnen und Sportlern. Kinder und Jugendliche können sich Sportlerbiografien aus ihrer Region über Fragen etwa nach Emanzipation nähern, nach Integration, nach Anpassung, nach Wertvorstellungen und wie diese in unterschiedlichen Gesellschaftssystemen mit dem Bild eines Sportlers einhergehen.

Auch für einen Zugang über Epochen und Strukturen skizziert Völker Anregungen und Beispiele, die sich regional erforschen lassen: von der unrühmlichen Rolle des Sports im Nationalsozialismus über die Fußball-WM 1974 als Austragungsort einer Systemauseinandersetzung zwischen DDR und BRD bis hin zur Transformation von Sportvereinen im Zuge der deutschen Einheit.

Aufgenommen am 1.9.2020 im Haus der Natur, Potsdam
Produktion: Dominik Kopatz

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Informationen

Datum: 01.09.2020
Länge: 00:33:13
Ort: Potsdam


zusätzliche Informationen:

Geschichtswettbewerb

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