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Teure Mutterschaft

Mütter müssen Lohneinbußen und Karriereknicke hinnehmen, die sie zumeist über ihr gesamtes Berufsleben nicht wieder aufholen. Die Volkswirtin Christina Boll vom Hamburgischen WeltWirtschaftsinstitut (HWWI) hat in ihrer Dissertation auf Euro und Cent ausgerechnet, auf welche Summen sich die geburtsbedingten Einkommenseinbußen für Frauen summieren. Für diese Forschungsarbeit erhielt sie 2011 den Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung. Doch es bleibt nicht bei den Nachwirkungen der Elternzeit, die in den meisten Familien überwiegend bei den Müttern anfällt. Nach den betreuungsintensiven Kleinkindjahren haben es Eltern hierzulande mit einem Bildungssystem zu tun, bei dem die nachmittägliche Hilfe daheim entscheiden für den Schulerfolg ist. Wie können Eltern die Anforderungen von Beruf und Familie dauerhaft zufriedenstellend vereinbaren? Was müsste in den Unternehmen, in der Kinderbetreuung und im Schulsystem passieren? Diese Frage debattierte Christina Boll am 21. November 2012 mit Astrid Hollmann, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Frauenrats und Ingo Behnel vom Bundesfamilienministerium. Es moderierte Stephan Detjen, Deutschlandradio.
In Kooperation mit DRadio Wissen.

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Informationen

Datum: 20.11.2012
Ort: Hamburg
Personen: Christina Boll, Astrid Hollmann, Ingo Behnel, Stephan Detjen



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