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Wie viel darf man vergessen?

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Internationale Verständigung«

Auch 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wird in Deutschland und Israel öffentlich über eine zeitgemäße Erinnerung an den Holocaust diskutiert. Doch wie die Kinder und Enkel der Opfer mit ihrem schweren Erbe umgehen, bleibt oft im Dunkeln. Die israelische Regisseurin Yael Reuveny widmet sich in ihrem Dokumentarfilm »Schnee von gestern« dem Spannungsfeld zwischen Gegenwart und übermächtiger Vergangenheit anhand ihrer eigenen Familiengeschichte. Im Anschluss an ausgewählte Filmausschnitte spricht sie darüber, wie viel Erinnerung die Nachkommen für persönliche Aufarbeitung brauchen und wie viel man vergessen darf. Die Veranstaltung findet auf Englisch mit Übersetzung statt.
Moderation: Martin Doerry, Der Spiegel

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Informationen

Datum: 22.11.2015
Ort: Hamburg
Personen: Yael Reuveny, Martin Doerry



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