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Zeit des Exils: Interview mit Olga Grjasnowa und Ayham Majid Agha

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Lebendige Bürgergesellschaft«

»Heimat ist oft eine zeitlich begrenzte Erinnerung, die konserviert … und deswegen so schön ist, weil sie nicht mehr existiert oder real noch nie existiert hat…«, sagt die Schriftstellerin Olga Grjasnowa im Interview. Wie ein roter Faden ziehen sich die Themen Heimat, Flucht und Vertreibung und das Leben in einem anderen Land durch Olga Grjasnowas Werk. In ihrem neuesten Roman »Der verlorene Sohn« zeichnet die Autorin das Leben ihres Protagonisten Jamalludin aus dem Kaukasus nach, der ohne Vorwarnung seine Familie und seine Heimat verliert und erst viele Jahre später wieder Kontakt mit seinem Ursprungsland, dem Nordkaukasus, aufnimmt.

Olga Grjasnowa und ihr Mann Ayham Majid Agha - Schauspieler und Regisseur aus Syrien - gehen in dem neuesten Gespräch der Interviewreihe »Zeit des Exils« den Fragen nach wie man in einer Gesellschaft ankommt, welches Handwerkszeug man benötigt und welche Rolle Sprache einnimmt. Ergänzt wird das Gespräch durch eine Lesung aus Grjasnowas Werk »Gott ist nicht schüchtern« von der Schauspielerin Katharina Schütz.

In der Interviewreihe »Zeit des Exils« nähern wir uns gemeinsam mit unseren Gesprächspartnern dem Begriff Exil. Kulturjournalistin Melanie von Bismarck interviewt Protagonistinnen und Protagonisten der Tage des Exils und spricht mit ihnen über ihr Leben und das kreative Schaffen im Exil, über Flucht, Entfremdung und Ankommen.

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Informationen

Datum: 13.11.2020
Länge: 00:42:04
Ort: Hamburg
Personen: Melanie von Bismarck