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Meine Stadt besser machen
   

Meine Stadt besser machen

Meine Stadt besser machen

Demokratie ist mehr als Wählen. Demokratie heißt Menschen an Entscheidungen zu beteiligen, ihre Sichtweise einzubeziehen und ihre Ideen für das Gemeinwohl nutzbar zu machen. Welche Wünsche, Pläne, Ideen haben die Bürgerinnen und Bürger für ihren alltäglichen Lebensraum, ihre Stadt, ihr Dorf? Wie kann das Miteinander noch lebenswerter gestaltet werden? Das Beteiligungsformat Meine Stadt besser machen setzt unmittelbar vor Ort an und lädt dazu ein, gemeinsam konkrete Lösungsideen und Vorschläge für die zentralen Zukunftsfragen in der Nachbarschaft, im Quartier und der eigenen Stadtgesellschaft zu entwickeln.

Vielerorts sind ein Vertrauensverlust in die politischen Institutionen und eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung spürbar. Gleichzeitig ist der Wunsch nach Zusammenhalt sehr groß. Zivilgesellschaft und Staat können einen Rahmen schaffen für Bürgerdialoge, die zu einem Mehr an Verbundenheit, Teilhabe und Beteiligung beitragen. Meine Stadt besser machen setzt hier an und bringt Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Land zusammen und gibt ihnen eine Stimme, die von der Politik gehört wird. Das Beteiligungsprojekt beruht auf fünf wesentlichen Prinzipien. Es ist

  • aufsuchend: Es setzt direkt in der Nachbarschaft, am eigenen Wohnort, in der eigenen Stadt an.
  • gemeinwohlorientiert: Es wägt alle individuellen und übergeordneten Interessen ab für ein insgesamt besseres Miteinander.
  • analog und digital: Es öffnet viele Wege zur Teilnahme.
  • themenoffen: Alle Wünsche und Ideen der Bürgerinnen und Bürger werden gehört und fließen ein.
  • aktivierend: Es zeigt, dass Veränderung von jedem ausgehen kann und stärkt das Engagement für Beteiligung und Eigeninitiative.

Ausgehend von diesen Prinzipien lädt meine Stadt besser machen in einem mehrstufigen Verfahren ein, sich auf verschiedenen Wegen zu engagieren:

  • Bürgerinnen und Bürger bringen Ideen für ihre eigenen Quartiere und Straßen auf einer kartenbasierten Online-Plattform ein und tauschen sich darüber aus. Zum Abschluss dieses Prozesses stimmen sie über die aussichtsreichsten Ideen ab.
  • Sie treffen sich in möglichst vielen unterschiedlichen Teilen der Stadt oder des Dorfes zu Kneipengesprächen, um Gedanken und Wünsche zur Zukunft des Quartiers auszutauschen.
  • Für diese Gespräche werden ehrenamtliche Moderatorinnen und Moderatoren, die sogenannten Ideenbotschafter, geschult, die ein Netzwerk von Multiplikatoren und Kompetenzträgerinnen und Kompetenzträgern bilden.
  • Zu den meistdiskutierten Themenbereichen finden Werkstätten oder Workshops statt, bei denen Vorschläge mit Vertretern von Verwaltung und Politik weiter konkretisiert und auf ihre Übertragbarkeit hin geprüft werden.
  • Gemeinsam erarbeiten Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Ergebnisbericht, der an die lokale Politik übergeben wird, um zusammen Probleme der Stadt- und Dorfgesellschaft anzugehen und idealerweise Ideen konkret umzusetzen.

Aufbauend auf den Erfahrungen des Pilotprojektes Hamburg besser machen, das die Körber-Stiftung zusammen mit ZEIT:Hamburg und weiteren lokalen Partnern 2019 erfolgreich durchgeführt hat, werden bundesweit Meine Stadt besser machen-Projekte in Kooperation mit Partnern vor Ort realisiert.

Meldungen

– Meldung

Unter dem Motto »Alle reden über uns – reden wir mit!« startet das Bürgerbeteiligungsprojekt Forst besser machen. Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Forst e.V. und mit Unterstützung der Stadt Forst (Lausitz) lädt die Körber-Stiftung alle Bürgerinnen und Bürger der brandenburgischen Kreisstadt Forst und der dazugehörigen Ortsteile dazu ein, sich mit...

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– Meldung

Das Bürgerbeteiligungsprojekt Halle besser machen startet in die nächste Phase: Bei Ideenspaziergängen durch die Stadt und Tischgesprächen können sich die Bürgerinnen und Bürger nun auch persönlich über ihre Zukunftsideen für Halle austauschen. Das Projekt führt die Körber-Stiftung gemeinsam mit der Bürgerstiftung Halle durch.

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Beteiligungsprojekte


Stendal besser machen

Mit dem DigitalLabor Stendal besser machen möchte die Freiwilligen-Agentur Altmark zusammen mit der Bertelsmann Stiftung und der Körber-Stiftung Stendaler Nachbarinnen und Nachbarn dazu anregen, miteinander ins Gespräch zu kommen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten kennen und schätzen zu lernen – und zusammen Ideen für ein noch besseres Miteinander in Stendal zu entwickeln und umzusetzen.


Forst besser machen

Welche Ideen für die Zukunft ihrer Stadt haben die Bürgerinnen und Bürger in Forst? Das Beteiligungsprojekt Forst besser machen ist eine gemeinsame Aktion der Körber-Stiftung und des Kompetenzzentrums Forst e.V. Es lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, Ideen für die Zukunft der Stadt zu sammeln und Realisierungsmöglichkeiten zu diskutieren.


Vorpommern besser machen

Welche Zukunftsideen der Bürgerinnen und Bürger könnten Vorpommern noch lebenswerter machen? Vorpommern besser machen: Die Vorpommern-Strategie ist ein Beteiligungsprojekt der Körber-Stiftung unter der Schirmherrschaft des Parlamentarischen Staatssekretärs für Vorpommern in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement und der Landeszentrale für politische Bildung in Mecklenburg-Vorpommern.


Halle besser machen

Welche Ideen haben die Bürgerinnen und Bürger in Halle für ihre Stadt, für ein besseres Miteinander? Die Körber-Stiftung und die Bürgerstiftung Halle realisieren gemeinsam das Beteiligungsprojekt Halle besser machen und schaffen Dialogräume für einen konstruktiven Ideenaustausch.


Ruhrgebiet besser machen

Das Beteiligungsprojekt Ruhrgebiet besser machen ist eine gemeinsame Aktion der Körber-Stiftung und der Brost-Stiftung. Es hat alle Bürgerinnen und Bürger von Bottrop, Herne und Oberhausen dazu eingeladen, Ideen für ein noch lebenswerteres Miteinander im Ruhrgebiet zu entwickeln.


Hamburg besser machen

Das Beteiligungsprojekt Hamburg besser machen ist eine gemeinsame Aktion der Körber-Stiftung und der ZEIT:Hamburg. Es hat alle Bürgerinnen und Bürger Hamburgs dazu eingeladen, Ideen für ein noch lebenswerteres Miteinander in der Hansestadt zu entwickeln.

Kontakt

Sven Tetzlaff
Leitung Bereich Demokratie, Engagement, Zusammenhalt

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 144
E-Mail tetzlaff@koerber-stiftung.de

Natalia Brühl
Programm-Managerin
Forum Offene Stadt; Meine Stadt besser machen

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 225
E-Mail bruehl@koerber-stiftung.de

Hannes Hasenpatt
Programmleiter
Demokratie

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 158
E-Mail hasenpatt@koerber-stiftung.de

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