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MINT in den ländlichen Raum bringen

Müssen MINT-Angebote mobil werden oder können sie es auch digital in die Fläche schaffen? Ende Februar haben sich MINT-Akteure aus ganz Deutschland über die Herausforderungen des ländlichen Raumes für die MINT-Bildung ausgetauscht. Jetzt liegt die Dokumentation der Vorträge und Sessionbeiträge vor.

Auch wenn sich nur rund 10 Prozent der registrierten MINT-Regionen in Kleinstädten befinden, ist der ländliche Raum für viele regionale MINT-Netzwerke eine Herausforderung. Wie lässt sich MINT-Unterricht digital gestalten, wenn es keine Breitbandanbindung gibt? Wie kommen Auszubildende in die Betriebe abseits der Metropolen, wenn sie kein eigenes Auto haben. Eine Vielzahl von MINT-Regionen, die in mittelgroßen Städten verortet ist, verfügt über ein großes Einzugsgebiet mit ländlichen Strukturen. Grund genug also, eine Tagung zu diesem Thema zu organisieren.

Zwei Tage lang haben sich MINT-Netzwerkerinnen und –Netzwerker, Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Kommunen und Stiftungen sowie Lehrkräfte am Fraunhofer-Institut ITWM in Kaiserslautern ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand dabei stets das Thema Mobilität, wie Silke Steinbach vom Schülerforschungsverbund Westpfalz betont: »Wie können MINT-Angebote mobil werden? Fahren wir selbst raus oder können wir es mit den Mittel der Digitalisierung in die Fläche schaffen?« Zu diesen Fragen wurden verschiedene Projekte vorgestellt und Lösungsansätze diskutiert.

Für die Tagung, die von der Körber-Stiftung mit der ZukunftsRegion Westpfalz e.V. organisiert worden ist, liegt jetzt eine Dokumentation vor. Darin sind nicht nur die Vorträge zu den Themen »MINT-Regionen im ländlichen Raum« sowie »MINT-Regionen und kommunales Bildungsmanagement« zu finden, sondern auch die Zusammenfassung der vier Workshops und neun Sessionbeiträge, die im Verlauf der Veranstaltung angeboten wurden.

Dokumentation der Tagung (PDF)


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