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Fachforen des Körber-Dialogs MINT-Regionen

In vier parallelen Fachforen werden konkrete Beispiele aus der Praxis präsentiert.

Fachforum 1: Mädchen für MINT gewinnen

Potenziale nutzen – Mädchen für MINT gewinnen

Referentinnen:
Dr. Birgit Buschmann, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Dr. Ulrike Struwe, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.
Prof. apl. Dr. Nicole Marmé, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Der Anteil von MINT-Studienanfängerinnen und -anfängern an allen Studieneinsteigerinnen und –einsteigern ist in den vergangenen Jahren auf 40 % angestiegen. Trotz positiver Entwicklungen ist der Anteil von Frauen noch deutlich unterdurchschnittlich. Dies gilt insbesondere für die dualen MINT-Ausbildungsberufe. Zahlreiche MINT-Initiativen setzen sich für die Gewinnung von MINT-Nachwuchskräften ein.

»Komm, mach MINT.« vernetzt bundesweit über 310 Partner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien und setzt den Dialog zum Thema Frauen und MINT in innovative Maßnahmen um. In der Landesinitiative und im Bündnis »Frauen in MINT-Berufen« wird in Baden-Württemberg eine lebensphasenorientierte Gesamtstrategie umgesetzt und in einem jährlichen Aktionsprogramm zielgruppenspezifische MINT-Maßnahmen von der Kita bis in den Beruf verzahnt. Dies schafft die Grundlage, das Thema »Frauen in MINT-Berufen« in konzertierter Aktion voranzubringen.

Im Forum werden die zentralen Herausforderungen zur Gewinnung junger Frauen für MINT diskutiert und gemeinsam überlegt, was regionale Netzwerke hierzu leisten können. Welche innovativen Lösungsansätze gibt es, die auf regionaler Ebene übertragen werden können? Hierzu wird beispielhaft als Best Practice das Konzept des Girls Digital Camps der PH Heidelberg vorgestellt.

Fachforum 2: Digitalisierung & Lehrerbildung

Chancen sichern – Digitalisierung und Lehrerbildung

Referenten:
Dr. Klaus Bömken, zdi-Geschäftsstelle
Prof. Uwe Handmann, Hochschule Ruhr West
Dr. Martin Kreymann, zdi-Zentrum Kamp-Lintfort

Digitalisierung überall(es)! Erste Generationen wachsen ausschließlich mit digitalen Möglichkeiten auf. Junge Menschen müssen nicht nur auf einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien vorbereitet werden, sondern sollen auch selbst zu Gestaltern der Zukunft werden. Mit dem »DigitalPakt Schule« zwischen Bund und Länder stehen 5 Milliarden Euro zur Verfügung, damit Schulen vor allem die nötige technische Infrastruktur für digitales Lernen auf- und ausbauen können. Doch was ist mit den Lehrer*innen? Wie gelingt die notwendige Qualifizierung? MINT-Netzwerke spielen hier eine wichtige Rolle: Sie können dafür sorgen, dass Schulen, Hochschulen und Unternehmen gemeinsam diese Aufgabe lösen. Die Initiative Zukunft durch Innovation (zdi) in Nordrhein-Westfalen zeigt an Beispielen, wie es gelingen kann.

Fachforum 3: Qualitätsoffensive für MINT-Initiativen

Mehrwert steigern – Qualitätsoffensive für MINT-Initiativen

Referentinnen:
Dr. Julia Härder, Nationales MINT Forum
Theresia Oettle-Schnell, MINT-Allianz Bayern/Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V.

Mit dem Orientierungsrahmen für wirkungsvolle Arbeit von außerschulischen MINT-Initiativen liegt erstmalig ein bundesweit anerkannter Qualitätsleitfaden zur systematischen Selbstanalyse vor. Doch wie lässt er sich einsetzen? Wer berät bei der Umsetzung? Über ein Projekt zum begleiteten Rollout des Orientierungsrahmens wird eine flächendeckende Qualitätsoffensive für außerschulische MINT-Aktivitäten in Deutschland stattfinden.

Die Qualitätsoffensive wird getragen vom Nationalen MINT Forum, gefördert von der aqtivator gGmbH und ist eine gemeinsame Initiative der folgenden Mitgliedsorganisationen: Joachim Herz Stiftung, Körber-Stiftung, Siemens Stiftung, Stifterverband und Deutsche Telekom Stiftung. Im Fachforum wird zum einen die Systematik des Leitfadens und der Qualitätsoffensive vorgestellt und zum anderen diskutiert, welche Rolle regionale Netzwerke für die Qualitätsentwicklung einnehmen können.

Fachforum 4: Berufliche (Aus-)Bildung

Wege aufzeigen – Berufliche (Aus-)Bildung

Referentinnen:
Dr. Andrea Bernatowicz und Sabine Pilot, MINT-Netz Bayern
Petra Buttenhauser, MINT-Region Landkreis Neumarkt i. d. OPF
Carolin Riepl, MINT-Region Straubing-Bogen
Walter Hamperl, Landratsamt Cham
Prof. Dr. Markus Lemberger, Landratsamt Cham/Hochschule für angewandtes Management München (Ismaning)

Das duale Ausbildungssystem in Deutschland genießt weltweite Anerkennung. Doch obwohl MINT-Fachkräfte gesucht sind, entscheiden sich immer weniger junge Menschen für einen Ausbildungsplatz. Wie können Schülerinnen und Schüler frühzeitig mit regionalen Betrieben in Kontakt kommen? Wie können sie die Vielfalt des Arbeitsmarktes und die individuellen Chancen kennenlernen?

Die drei Projekte »Handwerk – Bau Deine Idee« vom Chamer MINT-Dreieck, der »MINT-Pass« aus der MINT-Region Landkreis Neumarkt i. d. OPF. und die »Nachwuchshandwerkertage« aus der MINT-Region Straubing-Bogen zeigen Lösungen auf. Sie werden von den MINT-Manager*innen der Regionen präsentiert, die zum Programm »MINT-Netz Bayern« der Bayerischen Staatsregierung unter Federführung des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus gehören.

Kontakt

Dr. Stephanie Kowitz-Harms
Programmleiterin
Digital Skills; MINT-Regionen

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 152
E-Mail kowitz-harms@koerber-stiftung.de

Valentina Hammer
Programm-Managerin
MINT Nachwuchsbarometer

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 231
E-Mail hammer@koerber-stiftung.de

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