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Ausgezeichnet: MINT-Regionen Mainz-Bingen und Koblenz

In Mainz sind die ersten beiden Siegerregionen des Förderwettbewerbs für MINT-Regionen in Rheinland-Pfalz bekannt gegeben worden. Gleich drei Ministerinnen und Minister waren nach Mainz gekommen, um die Gewinner – die MINT-Region Mainz-Bingen und die MINT-Region Koblenz – auszuzeichnen.

Kultusministerin Stefanie Hubig, Wirtschaftsminister Volker Wissing und Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur überreichten den Vertreterinnen und Vertretern der MINT-Region ihre Urkunden. Beide Netzwerke hatten sich in der ersten Runde des landesweiten Wettbewerbs gegen zwei weitere Konkurrenten durchgesetzt. In den kommenden zwei Jahren erhalten sie jeweils 30.000 Euro sowie kostenlose Beratungs- und Fortbildungsangebote durch die MINT-Geschäftsstelle in Trier.

Der Förderwettbewerb, der sich an dem Wettbewerb zur Neugründung von MINT-Regionen von Körber-Stiftung und Stifterverband orientiert, soll in den kommenden drei Jahren fortgesetzt werden. Sechs weitere MINT-Regionen haben somit bis 2021 die Chance, eine Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz zu erhalten.

Stephanie Kowitz-Harms, Programm-Managerin im Bereich Bildung der Körber-Stiftung und Sprecherin der siebenköpfigen Jury, lobte das Engagement aller Beteiligten. Trotz der kurzen Bewerbungsfrist seien vier überzeugende Bewerbungen eingegangen. Sie ermutigte daher ausdrücklich alle Regionen, die im ersten Durchgang nicht ausgewählt worden waren, sich nochmals zu bewerben und die vorhandenen Netzwerkangebote in Rheinland-Pfalz zu nutzen.

Zum Abschluss der Tagung, die durch einen MINT-Markt der Möglichkeiten ergänzt wurde, hielt Thomas Sattelberger ein Plädoyer für das Konzept der MINT-Regionen. Nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden von »MINT Zukunft schaffen« und Bundestagsabgeordneten sind die regionalen Netzwerke für die MINT-Bildung ein wichtiger Baustein, um die MINT-Bildung vor Ort verbessern, die regionale Wirtschaft zu stärken und damit die Zukunftsfähigkeit Deutschlands zu sichern: »MINT-Regionen sind nicht die Erlöser, aber ein wichtiger Beitrag zur Regionalentwicklung.« 

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