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Für mehr MINT-Vernetzung in Ostdeutschland

In Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sind bisher nur wenige regionale MINT-Netzwerke zu finden. Einzige Ausnahme unter den ostdeutschen Bundesländern bildet Thüringen. Doch auch in Sachsen könnte sich das bald ändern.

In Thüringen sind acht MINT-Netzwerke auf der Website www.mint-regionen.de registriert. In Sachsen lassen sich bislang nur zwei regionale MINT-Netzwerke finden. Aber es gibt Initiativen, die in dem Bundesland auf stärkere Vernetzung hinwirken. Der Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke, der sich für die außerschulische MINT-Bildung in Sachsen engagiert, hatte Ende August zur vierten Fachtagung »MI(N)Teinander« nach Dresden eingeladen. Im Mittelpunkt stand die Vernetzung von Initiativen und Akteuren in der MINT-Bildung in dem Bundesland sowie den angrenzenden Regionen.

Der MINT-Aktionsplan und die angekündigte Förderung von regionalen Clustern durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eröffnet hier ganz neue Möglichkeiten: Stephanie Kowitz-Harms aus dem Bereich Bildung der Körber-Stiftung informierte in einem Vortrag über das Netzwerk der MINT-Regionen und die Fortbildungs- und Vernetzungsangebote für die Koordinatorinnen und Koordinatoren von regionalen Netzwerken, die von der Körber-Stiftung angeboten werden. Darüber hinaus diskutierte sie mit den Teilnehmenden, welche Chancen die Förderung von regionalen Clustern durch das BMBF für Sachsen bieten könnte.

Im weiteren Verlauf der Tagung wurden verschiedene Projekte und Initiativen aus Sachsen vorgestellt. Darüber war die Vernetzung von Schulen und außerschulischen Lernorten im ländlichen Raum ein wichtiges Thema.

MINT-Regionen


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