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MINT-Strategieworkshop in Vorarlberg

In Österreich gibt es ebenso wie in Deutschland einen großen Mangel an MINT-Fachkräften im akademischen wie nicht-akademischen Bereich. Das österreichische Bundesland Vorarlberg hat jetzt entschieden, einen Strategieprozess zur Erarbeitung einer MINT-Förderstrategie einzuleiten. Die Körber-Stiftung steht dabei beratend zur Seite.

Um diesem MINT-Mangel entgegen zu treten, gibt es zahlreiche Angebote und Projekte, um Kinder und Jugendliche für die MINT-Fächer zu begeistern und insbesondere für die berufliche Zukunft in einer digitalen vernetzten Welt vorzubereiten. Bislang sind diese Angebote kaum aufeinander abgestimmt, es gibt wenig Transparenz und die Akteure sind nur unzureichend miteinander vernetzt. Eine Strategierunde von Vertretern aus Schule, Wirtschaft, Kommune und Verbände der Landesregierung von Vorarlberg hat nun empfohlen, eine MINT-Strategie für das Bundesland zu erarbeiten. Ein wichtiges Vorbild sind dabei die regionalen MINT-Netzwerke in Deutschland, kurz MINT-Regionen.

Dieser Strategieprozess wurde im März 2019 eingeleitet. Bei dem zweiten Strategieworkshop am war Stephanie Kowitz-Harms, in der Körber-Stiftung zuständig für den Programmbereich der MINT-Regionen, als Expertin eingeladen. Sie hat über ihre Erfahrungen bei der Betreuung regionaler MINT-Netzwerke berichtet und verschiedene Netzwerkmodelle vorgestellt. Im Verlauf der Diskussion wurde deutlich, dass die Idee eines regionalen Managements zur Umsetzung einer MINT-Strategie von allen anwesenden Vertretern geteilt wird. Bis zum Sommer soll nun ein Strategiepapier erarbeitet werden, in dem sowohl die gemeinsamen Handlungsschwerpunkte als auch die Struktur des geplanten Netzwerks dargelegt und der Landesregierung zur Umsetzung empfohlen werden.

 


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