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MINT-Vernetzungsstelle Deutschland
  • Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (links) und Geschäftsstellenleiterin Dr. Stephanie Kowitz-Harms (Foto: Bundesministerium für Bildung und Forschung)
  • Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (3. v. r.) eröffnete die von ihrem Ministerium mit 12 Millionen Euro gefördert MINT-Vernetzungsstelle (Foto: Bundesministerium für Bildung und Forschung)
  • Praxisexperimente am Eröffnungstag (Foto: Bundesministerium für Bildung und Forschung)
  • In Deutschland gibt es erstmalig eine zentrale Service- und Anlaufstelle für die MINT-Bildung (Foto: Bundesministerium für Bildung und Forschung)
  • Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (Foto: Bundesministerium für Bildung und Forschung)
  • - Meldung

    Ein bundesweites Dach für die MINT-Bildung

    In Deutschland gibt es erstmalig eine zentrale Service- und Anlaufstelle für die MINT-Bildung. Am 18. Mai eröffnete Bundesbildungsministerin Anja Karliczek die von ihrem Ministerium mit 12 Millionen Euro gefördert MINT-Vernetzungsstelle gemeinsam mit der neuen Geschäftsstellenleiterin Dr. Stephanie Kowitz-Harms.

    Die Vernetzungsstelle, kurz »MINTvernetzt«, will Erkenntnisse aus der Forschung bündeln, Erfolgsmodelle bundesweit bekannt machen und für mehr Austausch unter allen MINT-Aktiven in Deutschland sorgen. »MINTvernetzt« wird getragen von der Körber-Stiftung, der matrix gGmbH, dem Nationalen MINT Forum, dem Stifterverband und der Universität Regensburg. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: »MINT-Akteur:innen vermitteln Kindern und Jugendlichen wichtige Zukunftskompetenzen: Sie bieten anwendungsorientiertes Wissen, aktuelle Forschungserkenntnisse und Einblicke in die Berufspraxis. Ich freue mich sehr, dass diese Akteur:innen jetzt ein gemeinsames Dach haben, um gebündelte Informationen zu finden, Wissen zu teilen und Impulse für ihre Arbeit zu erhalten.«

    Bessere Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche

    In Deutschland gibt es ein breites Engagement in der MINT-Bildung, das von vielen Akteur:innen getragen wird. Was bisher lokal und bisweilen unkoordiniert nebeneinander lief, wird jetzt »MINTvernetzt«. Die neue MINT-Vernetzungsstelle richtet sich an alle MINT-Aktiven in Deutschland: Anbieter:innen von Programmierkursen oder Experimentierangeboten für Kinder und Jugendliche, Mitarbeiter:innen von Schülerlaboren oder Forscherwerkstätten, Koordinator:innen von regionalen MINT-Netzwerken und -Clustern oder ehrenamtlich Engagierte, die Einblicke in die Berufspraxis organisieren.

    Ziel von »MINTvernetzt« ist es, MINT-Akteur:innen zu unterstützen, noch bessere Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche zu machen und dabei diversere Zielgruppen anzusprechen. Hierzu gehören insbesondere Mädchen und junge Frauen, die sich weiterhin zu selten für MINT-Studiengänge oder -Ausbildungsgänge entscheiden. Ein Schwerpunkt von »MINTvernetzt« liegt daher auf der Förderung von gendersensiblen MINT-Angeboten, betont Kowitz-Harms: »Wir haben eine Vielzahl von Erkenntnissen, wie Mädchen und junge Frauen jenseits von Klischees und Geschlechterstereotypen gezielt angesprochen und für MINT-Themen begeistert werden können. Unsere Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass diese Erkenntnisse auch in der Bildungspraxis umgesetzt werden.«

    Um diese Ziele zu erreichen, setzt die MINT-Vernetzungsstelle auf Multiplikatoren-Effekte und bindet bestehende Netzwerke und Strukturen gezielt in die Arbeit ein. Dabei kann das Team von »MINTvernetzt« auf umfangreiche Expertise und langjährige Erfahrungen in der MINT-Bildung zurückgreifen, die von den Verbundpartnern des Projekts eingebracht werden.

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