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Diskussion mit Helga Maria Schmid

München, 05.02.2010

Helga Schmid, Direktorin im Generalsekretariat des Rates der EU, stellte in der zweiten Diskussionsrunde den speziellen europäischen Ansatz in der Außen- und Sicherheitspolitik vor. Die heutigen komplexen Bedrohungsbündel aus internationalem Terrorismus, Proliferation von Massenvernichtungswaffen, Armut, Pandemien, Folgen des Klimawandels u.a. ließen sich nur durch einen adäquaten »Policy-Mix« entschärfen. Hier sei die EU Vorreiter und habe in ihren bisherigen Missionen bewiesen, auch kurzfristig und in schwierigem Umfeld einsatzbereit zu sein. Die EU sei die logische Antwort des Kontinents auf die Dynamik der Globalisierung. Denn nur gemeinsam könnten sich die Staaten Europas in einer fragmentierten und vielfältigen Weltgemeinschaft behaupten und für ihre Werte und Interessen einstehen. Mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon erhalte die EU ein Plus an Durchschlagskraft und Kohärenz. Die neue Hohe Repräsentantin Lady Ashton sei die zentrale Ansprechpartnerin in außenpolitischen Fragen, die lange geforderte Telefonnummer sei damit freigeschaltet.

Dieser Bericht wurde verfasst von Munich Young Leader Sebastian Groth, Referent im Planungsstab des Auswärtiges Amtes. 

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