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Neue MINT-Strategie für Rheinland-Pfalz

Auf der Tagung »MINT in die Fläche bringen. Lösungsansätze für den ländlichen Raum« in Kaiserslautern, organisiert von der Körber-Stiftung und der ZukunftsRegion Westpfalz e.V., wurde die neue MINT-Strategie des Bundeslandes vorgestellt. Dazu gehören die Einrichtung einer Geschäftsstelle sowie ein Förderwettbewerb für neue MINT-Regionen.

Vom 26. bis 27. Februar trafen sich MINT-Netzwerkerinnen und –Netzwerker, Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Kommunen, Hochschulen und Universitäten sowie Lehrkräfte am Fraunhofer-Institut ITWM in Kaiserslautern. Ihr Ziel war es, sich über die Herausforderungen des ländlichen Raumes für die MINT-Bildung auszutauschen und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.

Auf der Tagung stellte Simon Stein vom Bildungsministerium in Rheinland-Pfalz die neue MINT-Strategie des Landes vor. Im Mittelpunkt steht die Förderung von regionalen Netzwerken für die MINT-Bildung in dem Bundesland. Bereits in wenigen Wochen wird eine Geschäftsstelle in Trier eingerichtet, die sich um die Organisation eines Förderwettbewerbs kümmern wird. Demnach sollen in den kommenden vier Jahren jeweils 2 neue MINT-Regionen jährlich ausgezeichnet werden, die finanziell unterstützt und beraten werden.

Darüber hinaus ist der Aufbau einer Internetplattform geplant, auf der alle MINT-Angebote in Rheinland-Pfalz verzeichnet werden sollen. Ein weiteres Ziel ist es, mehr Mädchen für die MINT-Fächer zu begeistern.
Weitere Themen der Tagung waren der Fachkräftemangel, mobile und digitale MINT-Angebote sowie dezentrale Lernorte, die in Vorträgen, Workshops, Barcamp-Sessions und einer Podiumsrunde diskutiert wurden.

Video mit weiteren Informationen


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