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»Mein Blick« – ein Projekt zum Mitmachen!

Die Hamburger Kunsthalle und die Körber-Stiftung laden Hamburgerinnen und Hamburger mit dem Projekt »Mein Blick« ein, ihren persönlichen Blick auf die Kunstwerke des Museums zu werfen. Gemeinsam mit anderen Teilnehmenden wählen sie nach ihren Kriterien Kunstwerke aus, die im Museum präsentiert werden.

Wie läuft die Projektarbeit ab? 

»Mein Blick« ist die Weiterführung des erfolgreichen Ausstellungsprojekts  OPEN ACCESS, das 2017 in der Hamburger Kunsthalle zu sehen war. Die Sammlung der Hamburger Kunsthalle gehört allen Hamburgerinnen und Hamburgern. Mit diesem Projekt laden wir Interessierte ein, aus ihrer persönlichen Perspektive den Kunstwerken zu begegnen. Fünf bis sieben Teilnehmende arbeiten in drei Workshops à drei Stunden zu einem ausgewählten Kunstwerk zusammen. Dabei tauschen sie ihre individuellen Gedanken, Fragen und Deutungen aus und diskutieren diese mit einem Kurator/einer Kuratorin der Kunsthalle.

Unter der Fragestellung: »Was ist für mich an diesem Kunstwerk bedeutend?« wählt jeder Teilnehmende der Gruppe Werke aus der Sammlung des Museums aus. Gemeinsam entscheidet die Gruppe, welche Werke im Ausstellungsraum als »Kommentar« gezeigt werden. Und es wird über Wege diskutiert, wie die Gedanken und Entscheidungsprozesse der Teilnehmenden für andere Museumsbesucherinnen und Museumsbesucher nachvollziehbar gemacht werden können. Die Gruppenarbeiten finden im Zeitraum August bis September 2018 in der Kunsthalle statt. Siehe unten.

Sind Vorkenntnisse nötig?

Nein! »Mein Blick« sucht nach individuellen Blicken auf Kunst. Dazu braucht es wache Augen, Offenheit für Neues und Interesse für andere Menschen. Kunsthistorisches Wissen ist nicht nötig.

Was erwartet die Teilnehmenden?

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • erhalten einen Einblick in die Arbeit des Museums, werfen einen Blick hinter die Kulissen der Kunsthalle und haben die Möglichkeit, »verborgene« Bilder aus dem Depot wieder ans Tageslicht zu holen,
  • »erforschen« Kunstwerke und machen ihren eigenen Blick für ein öffentliches Publikum verständlich und sichtbar,
  • entwickeln gemeinsam mit der Gruppe eine kleine Präsentation in einem der Ausstellungsräume.

Wer entscheidet, wer mitmachen darf?

Alle Bewerbungen sind willkommen. Sollten mehr Bewerbungen eingehen, als Plätze zur Verfügung stehen, entscheidet das Los.

Warum werden gezielt Gruppen angesprochen? Warum ist die Ausschreibung nicht für alle Interessierten offen?

Da Gruppenarbeiten erfahrungsgemäß immer dann gut funktionieren, wenn es mindestens eine Eigenschaft gibt, die alle Gruppenmitgliedern miteinander teilen, läuft die Ansprache der Gruppen über einen gemeinsamen Bezugspunkt. Dieser kann die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe sein, die Mitgliedschaft in einem Verein oder das Wohnen und Arbeiten in einem bestimmten Stadtteil.
Die für die erste Runde ausgewählten Zielgruppen sind:

  •  Mitglieder der Freunde der Kunsthalle e.V.
  •  die Interessengemeinschaft Steindamm
  •  Mitglieder der Handwerkskammer

Die folgenden Ausschreibungen werden neue Zielgruppen ansprechen, so dass langfristig über die Vielfalt bei den angesprochenen Zielgruppen eine große und diverse Teilnehmerschaft ermöglicht wird.

Gibt es schon konkrete Termine für die Gruppenarbeiten?

Die Gruppenarbeiten finden im Zeitraum August bis September 2018 statt.

  •  Gruppe IG Steindamm: Do, 23.8. (17-20 Uhr), Sa, 1.9. (11-14 Uhr) und Di, 11.9. (17-20 Uhr)
  •  Gruppe Freundeskreis: Do, 13.9. (17-20 Uhr), Sa 22.9. (11-14 Uhr) und Do 27.9. (17-20 Uhr)
  •  Gruppe Handwerkskammer: Di, 28.8. (17-20 Uhr), Do, 6.9. (17-20 Uhr) und Di, 18.9. (17-20 Uhr)

Wenden Sie sich bei weiteren Fragen gerne an

Constanze Claus
Körber-Stiftung
claus@koerber-stiftung.de
040 – 80 81 92 186

Marion Koch
Projekt »Mein Blick«
Hamburger Kunsthalle
meinblick@hamburger-kunsthalle.de
040 - 428131   -  282


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