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    Philippe Sands zu Gast bei der Körber History Reflection Group

    Der international renommierte Rechtsprofessor und Jurist Philippe Sands diskutierte mit den Mitgliedern der Körber History Reflection Group in einem virtuellen Round-Table-Gespräch seine persönliche und familiäre Geschichte und Verbindung zur ukrainischen Stadt Lviv.

    Seit 2018 bietet die Körber History Reflection Group Experten und Praktikern aus Politik, Diplomatie und Geschichtswissenschaft die Möglichkeit, das Erbe des gewaltsamen 20. Jahrhunderts in Mittelosteuropa zu entdecken, zu diskutieren und sich an zentralen historischen Schauplätzen persönlich auszutauschen. Angesichts der durch die Corona-Pandemie eingeschränkten physischen Reisemöglichkeiten bereitete die Körber-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Centre for Urban History of East Central Europe digital innovative Inhalte vor, die den Teilnehmern eine virtuelle Reise in die Stadt Lviv ermöglichten.

    Der international renommierte Rechtsprofessor und Jurist Philippe Sands teilte mit den Mitgliedern der Körber History Reflection Group in einem virtuellen Round-Table-Gespräch seine persönliche und familiäre Geschichte, durch die er die historischen Ursprünge der juristischen Begriffe »Völkermord« und »Verbrechen gegen die Menschlichkeit« in der westukrainischen Stadt aufdeckte. Seine beispielhafte und ergreifende Rückkehr in die Vergangenheit diente als eindringliche Erinnerung daran, wie Geschichte über Generationen hinweg nachklingt, persönliche Aufarbeitung einfordert und Gelegenheit bietet, für die Zukunft zu lernen.

    Hier geht es zur Website des Projekts »Lviv – A City of Returns«.


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