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Sonnig Gelb statt Grau in Grau: Die neuen Bücher der Edition Körber

Die neue Verlagsvorschau der Edition Körber für das Frühjahr 2018 kommt in Knallgelb daher. Ob wir wirklich sonnigen Zeiten entgegengehen, muss sich erst noch zeigen, gemeinsam ist aber den Frühjahrsnovitäten, dass ihre Autoren Prognosen wagen und Modelle zukünftigen Zusammenlebens entwerfen.

Der junge Syrer Faisal Hamdo baut sich »Fern von Aleppo« ein neues Leben auf. Seine Erfahrungen mit der deutschen Realität zeigen, wie Integration in Zukunft aussehen kann: Wir können lernen, das Neue anzunehmen, ohne die Herkunft zu verleugnen.

Zur Überwindung von Grenzen und zu einem barrierefreien Denken ermutigt auch der »brand eins«-Mitbegründer Wolf Lotter in seinem Essay »Innovation«. Er fordert eine grundsätzlich neue Art des Denkens: eines, das zielführend ist, gerade weil es nicht zielgerichtet ist.

Unstrittig ist, dass auch dieses innovative Denkweise den Respekt vor Wissen und Know-How erfordert. Auch der ZEIT-Bildungsredakteur Thomas Kerstan erklärt: Eine gemeinsame Zukunft lässt sich nur auf der Basis geteilten Wissens gestalten. In seinem neuen Buch »Was unsere Kinder wissen müssen« macht er 100 Vorschläge für einen Kanon für das 21. Jahrhundert.

Dass das dreiteilige Lebensphasenmodell von Ausbildung, Arbeit und Ruhestand nicht mehr aussreicht, belegen die Wissenschaftler Lynda Gratton und Andrew Scott ganz konkret in ihrem Buch »Morgen werden wir 100«. Ohne Bildung geht es auch hier nicht, denn wir werden im langen Leben immer wieder Kapazitäten für unsere individuelle Weiterbildung brauchen.

Ein Zukunftsszenario ganz anderer Art macht der Politikwissenschaftler Thomas Rid auf: Sein Buch »Mythos Cyberwar« diskutiert, wie die kriegerischen Auseinanderetzungen der Zukunft aussehen werden und welche Rolle Sabotage und Spionage dabei spielen werden – ein Thriller mitten aus der Realtität.

Die Edition Körber wünscht Ihnen ein spannendes neues Lesejahr!

Die Vorschau zum Download (PDF)


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