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Nachrichten-Archiv
  • Harald Welzer<br />(Foto: Körber-Siftung/<br />Jann Wilken)

  • - Meldung

    Wie erinnern wir? Harald Welzer zu Gast bei 3Sat

    Vor siebzig Jahren, am 27. Januar 1945, befreiten sowjetische Truppen das Konzentrationslager Auschwitz. Seither gilt der Ort, an dem eineinhalb Millionen Menschen den geplanten Tod fanden, als Synonym für das Schlimmste, was Menschen je Menschen angetan haben.

    Die Auseinandersetzung damit ist zentraler Bestandteil der deutschen Erinnerungskultur nach 1945 und prägend für das heutige historische Selbstverständnis der Deutschen.

    Und doch ist die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus und das von ihnen erfahrene Leid weder in der Vergangenheit noch heute eine Selbstverständlichkeit. Vielmehr musste und muss sich ein Blick auf die Geschichte, der auch und gerade die Opfer und ihr Leid anerkennt, gegen vielfältige Widerstände durchsetzen. Was dies auch für unseren heutiges Gedenken bedeutet, diskutierte der Autor Harald Welzer mit dem Publizisten Michel Friedmann und der Antisemitismusforscherin Monika Schwarz-Friesel auf 3Sat.

    Dabei stellte Welzer zentrale Themen des in der edition Körber-Stiftung erschienenen Buches »Das Menschenmögliche« vor. In diesem geht er gemeinsam mit  der Soziologin Dana Giesecke der Frage nach, ob und wie wir aus Geschichte lernen können, als auch was die Voraussetzungen und Herausforderungen einer zeitgemäßen Erinnerungskultur sind. Die komplette Sendung können Sie in der 3Sat-Mediathek ansehen, eine Buchempfehlung für »Das Menschen Mögliche« spricht der Gastgeber der Sendung, Gert Scobel, hier aus.


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