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  • Yael Reuveny<br />(Foto: Amit Berlowitz)

  • - Meldung

    Wie viel darf man vergessen?

    Auch 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wird in Deutschland und Israel öffentlich über eine zeitgemäße Erinnerung an den Holocaust diskutiert. Doch wie gehen die Kinder und Enkel der Opfer mit ihrem schweren Erbe um?

    Die israelische Regisseurin Yael Reuveny widmet sich in ihrem Dokumentarfilm »Schnee von gestern« dem Spannungsfeld zwischen Gegenwart und übermächtiger Vergangenheit anhand ihrer eigenen Familiengeschichte. Anhand von Ausschnitten aus dem Film diskutierte die Regisseurin Yael Reuveny im KörberForum mit Martin Doerry, der Spiegel, in welchem Maße der Lebensalltag der zweiten und dritten Generation von den Erfahrungen der Überlebenden beeinflusst wird. Ihre zentrale Frage lautete dabei: Wie viel darf ich vergessen?

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