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Offene und lichtdurchflutete Architektur fürs KörberHaus

Ein Gebäude, das sich rund um ein Atrium formiert und sich leicht asymmetrisch auf dem mit Wasser umgebenen Grundstück platziert, wurde als Siegerentwurf für den Bau des KörberHauses in Hamburg-Bergedorf ausgewählt. Das Konzept von MGF Architekten in Stuttgart wurde als Modell erstmals in Bergedorf öffentlich vorgestellt.

Laut dem Jury-Vorsitzenden und Architekten Jörg Friedrich wird mit dem Gemeinschaftsprojekt von Bezirk und Körber-Stiftung ein überzeugendes Kultur- und Begegnungszentrum in der Mitte von Bergedorf realisiert. »Der Entwurf zeigt ein offenes, lichtes Bürgerhaus für alle und das städtebaulich in einer feinen, angemessenen, architektonischen Perfektion. Ein Glücksfall für Bergedorf!« so Friedrich.

Aus dem Team von MGF Architekten war Hartmut Fuchs bei der Vorstellung der Entwürfe im Lichtwarkhaus vor Ort. Auf dem Grundstück des heutigen Lichtwarkhauses soll künftig das KörberHaus errichtet werden. Fuchs stellte die Lage auf der Halbinsel als Besonderheit des Ortes heraus. Dadurch würden die Funktionen des Kulturzentrums bedingt: Das Theater bildet den Rücken der Anlage im Süden, an den drei offenen Seiten des Grundstücks liegen der Haupteingang, das Café und die Hamburger Öffentlichen Bücherhallen. Die Beratungs-, Lern und Bewegungsräume für die Angebote von AWO, Körber-Stiftung, Bezirksamt und weiteren werden in den beiden gut zugänglichen Obergeschossen mit vielen Begegnungsflächen zu finden sein.Das lichtdurchflutete Atrium verknüpft alle Bausteine des Gebäudes und bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, beispielsweise als Vorbereich für Theaterveranstaltungen.


Außenansicht des neuen KörberHauses (Foto: MGF Architekten)

Damit die Funktionen des KörberHauses auch nach außen wirken, werden der Eingangsbereich, das Café und die Bücherhalle durch großzügige Verglasungen in Richtung des Vorplatzes geöffnet. Die Fassade des Gebäudes soll sich in die Umgebung, die durch rote Ziegel geprägt ist, einfügen. Vorgeschlagen werden daher geschlossene und teiltransparente Flächen als Fassade vor Theater, Büro- und Gemeinschaftsräumen. Diese sollen in einer vertikalen Linienstruktur lamellenartig aus Kupferblech realisiert werden. Mit dieser Lösung werden helle Räume geschaffen, gleichzeitig ist durch die tiefe der Struktur kein zusätzlicher Sonnenschutz nötig.

Das KörberHaus wird vom Bezirksamt Bergedorf und der Körber-Stiftung in der Mitte des  Stadtteils geplant und soll öffentliche Begegnungsangebote und nicht-kommerzielle Dienstleistungen unter einem Dach bündeln. Hauptnutzer werden das Bezirksamt Bergedorf mit dem AWO-Seniorentreff und dem Seniorenbeirat, die Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen mit einer Stadtteilbibliothek, das LichtwarkTheater und die Körber-Stiftung mit Kursen und Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Bildung und Gesundheit. Die Eröffnung ist derzeit für Anfang 2020 geplant.

Die nächsten Termine auf dem Weg zum KörberHaus:

  • Ab 10. April 2017    Ausstellungen des Siegerentwurfs im Haus im Park, Stadtteilbüro Bergedorf-Süd und Lichtwarkhaus (öffentlich)
  • 26. April 2017    Beiratssitzung Bergedorf-Süd, Vorstellung Planungen zum KörberHaus mit Möglichkeit für Fragen und Anregungen, außerordentliche Sitzung, Lichtwarkhaus, Holzhude 1, 19:00 Uhr (öffentlich)
  • 3. Mai 2017    Stadtentwicklungsausschuss: Vorstellung Architektenentwurf und Planungen zum KörberHaus inkl. Eingaben aus Beiratssitzung Bergedorf-Süd, Rathaus, großer Sitzungssaal, 18:00 Uhr (öffentlich)



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