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Online-Fotoausstellung #balticeye eröffnet

Zwei Länder, zwei Städte, eine Grenze, eine baltische Identität? Beim ersten Baltic Sea Youth Dialogue haben 22 junge Europäer aus 12 unterschiedlichen Ländern rund um die Ostsee in Narva (Estland) und Ivangorod (Russland) über Geschichte und Zukunft von Grenzen und Identität diskutiert.

Im Rahmen des ersten »Baltic Sea Youth Dialogue« begaben sich die Jugendlichen im September zum Thema »Europa in Bewegung – Geschichte und Zukunft von Grenzen und Identitäten« an der estnisch-russischen Grenze für eine Woche auf Spurensuche. Die Teilnehmer, unter ihnen 17 EUSTORY-Preisträger, erforschten insbesondere die Bedeutung gemeinsamer Grenzen und Grenzverschiebungen in Vergangenheit und Gegenwart; in einem Zukunftsworkshop diskutierten sie mit estnischen Studenten des Narva College mögliche zukünftige Entwicklungen der Ostseeregion und Fragen baltischer Identität.

Verschiedene Perspektiven und Einblicke lieferten ihnen während der Seminarwoche unter anderem Gespräche mit dem estnischen Bildungs- und Wissenschaftsminister, dem deutschen Botschafter und der Bürgermeisterin der russischen Stadt Ivangorod auf dem gegenüberliegenden Ufer des Flusses Narva. Ihre Ideen und Visionen hielten die Teilnehmer in Bildern auf Instagram fest und stellten diese in der eigenen virtuellen Fotoausstellung »#balticeye« zusammen. Die Ausstellung kann jetzt online besucht werden.

Bis 31. Oktober haben alle Besucher die Möglichkeit, ihre Lieblingsfotos zu »liken«; die drei Motive mit dem größten Zuspruch werden anschließend am Narva College in Estland »real« ausgestellt.

Der erste Baltic Sea Youth Dialogue und die Online-Ausstellung sind eine Kooperation der Körber-Stiftung mit dem Ostseerat; organisatorischer Partner in Estland war das Narva College.


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