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Opernstudio – das große Versprechen

Opernstudios, die auf das internationale Niveau großer Opernhäuser vorbereiten, haben sich im deutschsprachigen Raum als Bindeglied zwischen Ausbildung und professioneller Sängerkarriere etabliert. Die Konferenz »Opernstudio – das große Versprechen« von Körber-Stiftung und Staatsoper Hamburg brachte Praktiker aus dem Opernbetrieb ins Gespräch.

Ausgangspunkt der Konferenz war eine Umfrage unter Opernstudios im deutschsprachigen Raum, die Constanze Wimmer von der Anton Bruckner Privatuniversität Linz im Auftrag der Körber-Stiftung durchgeführt hatte und die erstmals vorgestellt wurde.

Ein Ergebnis: Während Opernstudios eine sehr gute Einführung in die gegenwärtige Berufspraxis als Opernsänger geben, machen sie momentan noch wenig Ausbildungsangebote, um die Sänger auf die Herausforderungen eines schwieriger werdendes Berufsfeld vorzubereiten, etwa indem sie auch alternative Karrieremöglichkeiten aufzeigen oder die Sänger im Bereich der Musikvermittlung schulen. Insofern sehen sich Opernstudios zumeist nicht als Werkstatt für die Oper von morgen.

»Die Körber-Stiftung engagiert sich mit dem Internationalen Opernstudio an der Staatsoper Hamburg seit über zwei Jahrzehnten für einen erfolgreichen Berufseinstieg junger Sängerinnen und Sänger«, sagt Anja Paehlke, Mitglied im Vorstand der Körber-Stiftung. Gleichzeitig gelte es, die zunehmende Heterogenität der Bevölkerung im Blick zu behalten, Kulturvermittlung werde dadurch immer wichtiger. »Gerade bei der Kulturvermittlung spielt der Nachwuchs eine entscheidende Rolle, er kann als Anwalt seiner Kunst das Publikum begeistern«, unterstreicht Paehlke.

Pressemeldung und Materialien zum Download
Studie »Opernstudios im deutschsprachigen Raum. Eine Bestandsaufnahme«
Interview mit Constanze Wimmer zur Studie „Opernstudios im deutschsprachigen Raum. Eine Bestandsaufnahme“ im Deutschlandfunk


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