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Politisches Hintergrundgespräch mit Avi Primor

Berlin, 5. Mai 2010

Avi Primor, Direktor des Zentrums für Europäische Studien am Interdisciplinary Center Herzliya und ehemaliger Botschafter des Staates Israel in Deutschland, diskutierte mit Bundestagsabgeordneten, Vertretern verschiedener Bundesministerien und Behörden sowie Repräsentanten ausgewählter Think-tanks die Kernthesen seines kürzlich in der Reihe »Standpunkte« der edition Körber-Stiftung erschienenen Essays »Frieden in Nahost ist möglich – Deutschland muss Obama stärken«.

Primor führte in seinem Eingangsstatement an, Israel werde einem Friedensabkommen mit den Palästinensern nur zustimmen, wenn seine Sicherheit nachhaltig garantiert werden könne. Vor diesem Hintergrund schlug Primor den Einsatz einer mit einem robusten Mandat ausgestatteten internationalen Friedenstruppe unter Führung der Europäischen Union vor, die die Sicherheitsbedürfnisse beider Konfliktparteien befriedigen solle. Die Teilnehmer der nachfolgenden Diskussion begrüßten Primors Einsatz für Frieden in Nahost, stellten aber in Frage, ob der politische Wille aller beteiligten Akteure für die Entsendung einer internationalen Friedenstruppe tatsächlich vorhanden sei.

Zu den Politischen Frühstücken und Hintergrundgesprächen lädt die Körber-Stiftung regelmäßig einen kleinen Kreis hochrangiger außenpolitischer Akteure aus Berlin ein. Wie beim Bergedorfer Gesprächskreis findet das vertrauliche Gespräch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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