X

Politisches Hintergrundgespräch mit Grigol Waschadse

Berlin, 23. Juni 2010

Grigol Waschadse, georgischer Außenminister, diskutierte mit Vertretern verschiedener Bundesministerien und -behörden sowie Repräsentanten ausgewählter Think-Tanks über die aktuellen außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen seines Landes. Ein besonderes Augenmerk galt der georgischen Strategie mit Blick auf Abchasien und Südossetien. Darüber hinaus wurde analysiert, welche Rolle die Türkei im südlichen Kaukasus spielt.

Waschadse beschrieb in seinem Eingangsstatement die großen wirtschaftlichen und politischen Fortschritte, die Georgien in den letzten Jahren gemacht habe. Um diese Entwicklung in Zukunft noch zu stärken, sei vor allem eine enge Zusammenarbeit mit EU und NATO wichtig. Im Zentrum der nachfolgenden Diskussion standen Georgiens Beziehungen zu seinen Nachbarstaaten. Waschadse verwies darauf, dass ein partnerschaftliches Verhältnis zu allen Nachbarn das oberste Ziel der georgischen Außenpolitik darstelle. Nicht bereit sei Georgien allerdings zu Verhandlungen über den Status Südossetiens und Abchasiens.

Zu den Politischen Frühstücken und Hintergrundgesprächen lädt die Körber-Stiftung regelmäßig einen kleinen Kreis hochrangiger außenpolitischer Akteure aus Berlin ein. Wie beim Bergedorfer Gesprächskreis findet das vertrauliche Gespräch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Siehe auch:

to top