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Politisches Frühstück mit Kazem Jalali

Berlin, 22. Februar 2011

Die iranische Außenpolitik steht vor zahlreichen Herausforderungen. Dazu gehört vor allem der weiterhin ungelöste Konflikt um das Nuklearprogramm Irans. Auch die regionalen Spannungsherde in Nahost und nicht zuletzt die präzedenzlose Protestwelle, die den Nahen und Mittleren Osten erfasst hat, berühren die außen- und sicherheitspolitischen Interessen der Islamischen Republik.

Dr. Kazem Jalali, Mitglied des iranischen Parlaments Majlis und Sprecher des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten, diskutierte mit Vertretern verschiedener Bundesministerien und -behörden sowie Repräsentanten ausgewählter Think-Tanks über die iranische Sicht auf die aktuellen Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten.

In der Diskussion rückten immer wieder das iranische Atomprogramm und das fehlende Vertrauen der westlichen Länder in eine ausschließlich friedliche Nutzung der Nuklearanlagen in den Mittelpunkt. Sowohl von westlicher als auch von iranischer Seite wurde auf die Notwendigkeit vertrauensbildender Maßnahmen hingewiesen. Dabei sah man die jeweils andere Seite am Zug.

Im Hinblick auf die regionale Kooperation in der Golf-Region wurde die Schaffung eines kollektiven Sicherheitsmechanismus unter Einbezug aller Akteure gefordert.

Zu den Politischen Frühstücken und Hintergrundgesprächen lädt die Körber-Stiftung regelmäßig einen kleinen Kreis hochrangiger außenpolitischer Akteure aus Berlin ein. Wie beim Bergedorfer Gesprächskreis findet das vertrauliche Gespräch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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