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Politisches Frühstück mit Iurie Leanca

Berlin, 2. März 2012

Iurie Leanca, Stellvertretender Premierminister und Minister für Auswärtige Angelegenheiten und Europäische Integration der Republik Moldau sprach in Berlin mit Mitgliedern des Bundestags, Vertretern verschiedener Bundesbehörden sowie Repräsentanten ausgewählter Think-Tanks über die außenpolitischen Prioritäten der Republik Moldau und die Entwicklungen in Transnistrien.

Was den Fortschritt der EU-Integration Moldaus angeht, gab es Bedenken, dass die Euro-Schuldenkrise die Bemühungen der Europäischen Union hinsichtlich der Integration von Staaten wie Moldau negativ beeinflussen könnte. Die Antwort Moldaus darauf war eine nochmalige Intensivierung der Integrationsbemühungen. Mit dieser eindeutigen Entscheidung für die EU entschied sich das Land gegen eine Annäherung an die Eurasische Gemeinschaft.

Bei der Diskussion über die moldauische Außenpolitik kamen die Beziehungen zu Russland, Rumänien und der Ukraine zur Sprache. Beim Thema Transnistrien sprachen die Teilnehmer über die gegenwärtige Situation und kamen zu dem Schluss, dass diese Streitfrage Moldaus Aussichten auf eine engere Zusammenarbeit mit der EU nicht belasten wird. Außerdem wurden die Migration von jungen Moldauern ins Ausland sowie die Entwicklung der Zivilgesellschaft im Land diskutiert. 

Zu den Politischen Frühstücken und Hintergrundgesprächen lädt die Körber-Stiftung regelmäßig einen kleinen Kreis hochrangiger außenpolitischer Akteure aus Berlin ein. Wie beim Bergedorfer Gesprächskreis findet das vertrauliche Gespräch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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