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Präsentation und Diskussion »Global Military Developments: Outlook 2014«

Berlin, 11. März 2014

Die Experten des International Institute for Strategic Studies (IISS) Douglas Barrie, Ben Barry, James Hackett und Christian Le Mière präsentierten vor Vertretern des Auswärtigen Amts, des Bundesministeriums für Verteidigung und ausgewählten Think Tankern ihren Bericht »The Military Balance 2014« im Hauptstadtbüro der Körber-Stiftung. Die jährliche Einschätzung militärischer Fähigkeiten und Verteidigungsetats von über 170 Ländern dokumentiert die globalen militärischen Entwicklungen.

Bei der Vorstellung ihrer Ergebnisse legten die Experten des IISS besonderes Augenmerk auf die militärischen und sicherheitspolitischen Entwicklungen in Nahost, Asien und in Afghanistan. In der Diskussion wurde insbesondere die Frage nach der derzeitigen Lage in der Ukraine thematisiert. IISS-Experte Ben Barry sprach davon, dass die Situation auf der Krim und die Reaktion Russlands als Weckruf für die NATO dienen könne. Schrumpfende Militärhaushalte in Europa und den USA könnten langfristig dazu führen, dass eine Lücke zwischen dem sicherheitspolitischen Anspruch der Allianz und den verfügbaren Fähigkeiten klaffe. Mit Blick auf die Lage in Asien-Pazifik machte IISS-Experte Christian Le Mière deutlich, dass es schwierig sei von einem Rüstungswettlauf zu sprechen, wenn China in Wirklichkeit das einzige Pferd im Rennen sei.

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