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Hintergrundgespräch mit Martin Kobler

Berlin, 22. Februar 2016

Der UN-Sondergesandte und Leiter der UN-Unterstützungsmission in Libyen, Martin Kobler, sprach mit Bundestagsabgeordneten, Vertretern verschiedener Ministerien und Berliner Think Tanks über die aktuelle Lage in Libyen. Er bezeichnete Libyen als Paradebeispiel für enttäuschte Hoffnungen des arabischen Frühlings und mahnte, dass das Land nicht zu einem zweiten Syrien werden dürfe. Die größten Herausforderungen bestünden in der fehlenden Staatskontrolle, der Ausdehnung des IS, der prekären humanitären Situation im Land sowie den sinkenden Öleinnahmen und der Einflussnahme regionaler Akteure. Wichtig sei es nun, eine einheitliche Regierung zu unterstützen und den Aufbau einer Sicherheitsstruktur voranzutreiben.

Zu den Politischen Frühstücken und Hintergrundgesprächen lädt die Körber-Stiftung regelmäßig einen kleinen Kreis hochrangiger außenpolitischer Akteure aus Berlin ein. Wie beim Bergedorfer Gesprächskreis findet das vertrauliche Gespräch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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