Digitales Hintergrundgespräch mit Peter Maurer

Berlin, 11. März 2021

Die Corona-Pandemie hat das internationale System maßgeblich verändert, die europäische Solidarität vor erhebliche Herausforderungen und die multilaterale Zusammenarbeit auf die Probe gestellt. Anknüpfend an die Politischen Frühstücke und Hintergrundgespräche in Berlin, bietet die Körber Stiftung mit dem innovativen und exklusiven Format »Digitale Hintergrundgespräche« Entscheidungsträger/innen einen digitalen Raum für den Dialog über die außen- und sicherheitspolitischen Auswirkungen der Corona-Krise.

Im Rahmen der »Digitalen Hintergrundgespräche« sprach Peter Maurer, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), am 11. März 2021 über die humanitären Auswirkungen der Corona-Krise. Mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Vertreter/innen des Auswärtigen Amts und Expert/innen außenpolitischer Think Tanks diskutierte Peter Maurer gegenwärtige und durch die Corona-Pandemie verstärkte Herausforderungen humanitärer Arbeit. Die Teilnehmer/innen sprachen insbesondere über die Pandemie als Beschleuniger von Konflikten und diskutierten die Rolle des internationalen humanitären Völkerrechts bei der Bekämpfung und Prävention von Krisen. In diesem Zusammenhang wurden lokalen Bedürfnissen eine wichtige Rolle zugeschrieben.

Die »Digitalen Hintergrundgespräche« – Dialog auch in Zeiten der Krise

Seit 60 Jahren engagiert sich die Körber-Stiftung unter dem Motto »Miteinander, nicht übereinander sprechen« für internationale Verständigung und einen Dialog über politische, nationale und religiöse Grenzen hinweg. Mit den Hintergrundgesprächen bietet die Körber-Stiftung Raum für einen offenen und substanziellen Austausch zwischen Referent/innen und Repräsentant/innen des politischen Berlins – auch in Zeiten der Krise. Wie beim Bergedorfer Gesprächskreis findet das vertrauliche Gespräch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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