X

Politischer Mittag mit Ministerin Maria Arnholm

19. Dezember 2013, Berlin

Maria Arnholm, die schwedische Ministerin für Gleichstellung und stellvertretende Ministerin für Bildung, sprach am 19. Dezember 2013 beim Politischen Mittag mit Entscheidungsträgern aus Politik, Verwaltung und Forschung sowie mit den Mitgliedern des Körber-Netzwerks Bürgergesellschaft. Maria Arnholm verantwortet im schwedischen Bildungsministerium die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft.

Die Ministerin berichtete, wie der schwedische Staat und die Zivilgesellschaft miteinander arbeiten, über ihre Wertschätzung der Bürgergesellschaft und dass diese ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Demokratie sei. Sie betonte, dass die Zivilgesellschaft das Recht hätte ihren eigenen Weg zu gehen. Der Staat solle unterstützen, jedoch nicht übernehmen. Christoph Linzbach Leiter der Unterabteilung Engagementpolitik im Familienministerium gab in seiner Replik am Beispiel der Mehrgenerationenhäuser einen kurzen Einblick in die deutsche Engagementpolitik. Die Ministerin und ihre Delegation waren vor allem an einem Austausch mit den Gästen interessiert, um Impulse aus der deutschen Zivilgesellschaft mit in ihre Arbeit nehmen zu können. Ihr besonderes Interesse gilt den deutschen Wohlfahrtsverbänden.

Das Körber-Netzwerk Bürgergesellschaft hatte im September 2013 seine Studienreise nach Stockholm gemacht, um sich über die jüngsten Entwicklungen in der schwedischen Bürgergesellschaft zu informieren. Es war unter anderem im Ministerium für Bildung und Forschung zu Besuch.

Interview mit Maria Arnholm (Video)

Recherche »Entwicklungen in der schwedischen Bürgergesellschaft« (PDF)

to top