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Politischer Mittag mit Wolfgang Gründinger

»In einer Demokratie übersetzt sich Masse in Macht«, so Wolfgang Gründinger in seinem Buch »Alte Säcke Politik«. Politik gegen die Alten sei eine Anleitung zum politischen Selbstmord. Beim Politischen Mittag der Körber-Stiftung fragte er, wer denn noch die Interessen der Jungen vertritt.

Wolfgang Gründinger, Autor der edition Körber-Stiftung, versteht sich als Zukunftslobbyist und setzt sich deshalb unter anderem für mehr Generationengerechtigkeit ein. Ob »Wutrentner« oder Brexit-Referendum – die  gegenwärtige politische Praxis vernachlässige systematisch die Jungen: »Wir sehen dabei zu, wie die Jugend zu einer politisch ohnmächtigen Minderheit geformt wird.« Er plädiert für die Einführung eines Generationensoli, finanziert durch die Erhöhung der Erbschaftssteuer, um eine gesicherte Kinderbetreuung und bessere Bildung für alle zu gewährleisten.

Gründinger ist unter anderem Sprecher der Stiftung Generationengerechtigkeit und fordert mehr politisches Gewicht für die Interessen junger Menschen. Für seinen Einsatz und seine publizistische Tätigkeit wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis für politische Publizistik und dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung. Er ist assoziiertes Mitglied im Think Tank 30 des Club of Rome.

Mit ihrem Projekt »Politischer Mittag« möchte die Körber-Stiftung gesellschaftliche Debatten starten und in die Diskussion um die Zukunft des demografischen Wandels innovative Ideen und Positionen einbringen. Sie bietet ein Forum für neues Denken über den demografischen Wandel an. Dazu lädt der Bereich Gesellschaft regelmäßig renommierte nationale und internationale Vordenker, Praktiker, Politiker oder Wissenschaftler in das Hauptstadtbüro ein und bittet sie, einen visionären Blick in die Zukunft im demografischen Wandel zu werfen.

Bericht und Fotogalerie

zum Politischen Mittag


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