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  • M.M. de Barros, Präsident des portugiesischen Geschichtslehrerverbandes (links) und I.H. de La Muela, Direktor der Real Maestranza de Caballeriá de Ronda (rechts) sind die Organisatoren des ersten iberischen EUSTORY-Geschichtswettbewerbs<br />(Foto: Körber-Stiftung /<br />David Ausserhofer)

  • - Meldung

    Portugal ist neues Mitglied des EUSTORY-Netzwerks

    Mit dem Geschichtswettbewerb História para Jovens (»Geschichte für Jugendliche«), der dieses Jahr das erste Mal stattfindet, wird Portugal 25. Mitglied des von der Körber-Stiftung initiierten und koordinierten EUSTORY-Geschichtsnetzwerks.

    Der Wettbewerb ist ein gesamt-iberisches Projekt, das in Kooperation mit dem spanischen Mitglied des Netzwerks, der Real Maestranza de Caballeriá de Ronda, veranstaltet wird. So wie beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten werden Jugendliche ermutigt, sich persönlich mit Geschichte auseinanderzusetzen und ein eigenes historisches Forschungsprojekt durchzuführen.

    »Amerika«, das diesjährige Thema, regt die Teilnehmer dazu an, nach Spuren iberischen Einflusses in Nord- und Südamerika oder nach amerikanischen Einflüssen auf der iberischen Halbinsel zu suchen. Die Forschungsprojekte sollen möglichst Themen aus der näheren Umgebung der Schüler behandeln. Teilnehmen können Schüler im Alter von 15-21 Jahren, entweder einzeln oder in Gruppen.

    Die Trägerorganisation, der portugiesische Geschichtslehrerverband »Associação de Professores de História« (APH) mit Sitz in Lissabon, wurde 1981 zu Zeiten der Re-Demokratisierung des Landes gegründet. Der Verband setzt sich für die Verbesserung des Geschichtsunterrichts in den Schulen und eine Förderung des historischen Bewusstseins unter den Schülern ein. Er unterhält ein umfangreiches Netzwerk von Pädagogen und Institutionen der historischen Bildung und organisiert regelmäßig Seminare, Fortbildungen und Konferenzen für Geschichtslehrer und Institutionen der Geschichtsvermittlung. In dem Beitritt zum EUSTORY-Netzwerk sieht der APH einen wichtigen Schritt zur Internationalisierung seiner Arbeit.

    Das Netzwerk EUSTORY regt junge Europäer zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit zentralen Gegenwartsfragen der europäischen Geschichte an und verbindet zivilgesellschaftliche Organisationen in 25 Ländern Europas, die nationale Geschichtswettbewerbe durchführen. Über 170.000 Jugendliche haben sich bislang an den Wettbewerben beteiligt, rund 1.000 von ihnen nahmen bisher an europäischen EUSTORY-Begegnungen teil.

    Informationen zum portugiesischen EUSTORY-Wettbewerb auf der EUSTORY-Website (in englischer Sprache): www.eustory.eu/portugal.html

    Zur Website des portugiesischen EUSTORY-Wettbewerbs (in portugiesischer Sprache): www.aph.pt


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