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Die neuen Fokusthemen der Körber-Stiftung

Bündelung von Aktivitäten und Projekten in drei Feldern

Gesellschaftlichen Wandel zu gestalten und Verständigung zu ermöglichen ist das Anliegen der Körber-Stiftung. Seit 4. April 2016 konzentriert sie dafür ihre Aktivitäten in drei Handlungsfeldern: »Demografischer Wandel«, »Innovation« und »Internationale Verständigung«. Je Handlungsfeld wird ein Thema besonders intensiv bearbeitet. Aktuell sind dies »Neue Lebensarbeitszeit«, »Digitale Mündigkeit« und »Russland in Europa«.

»Wir haben Themen identifiziert, die gesellschaftlich relevant sind, für die wir an eine bestehende Expertise anknüpfen und deren Diskussion wir voranbringen möchten«, erläutert Lothar Dittmer, Vorsitzender des Vorstands der Körber-Stiftung. »In unserer operativen Arbeit setzen wir wie bisher auf eigene Projekte, starke Netzwerke und strategische Kooperationen.«
Die Stiftungswebsite spiegelt ab sofort die neue Schwerpunktsetzung. Sie zeigt zugleich: Auch mit dem neuen Profil werden die bekannten und bewährten Projekte der Körber-Stiftung weitergeführt.

In Kürze: die drei neuen Fokusthemen

Beim Thema »Neue Lebensarbeitszeit« (Handlungsfeld »Demografischer Wandel«) wird diskutiert, wie sich die Tatsache, dass wir im Schnitt eine längere Lebenserwartung haben, auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die Arbeitswelt auswirkt. Leben, Arbeit und Zeit bilden aus Sicht der Stiftung einen Dreiklang. Die Stiftung möchte eine Debatte darüber führen, wie sie besser als bisher miteinander in Einklang gebracht werden können.

Wie Gesellschaften ihre Kraft zur Erneuerung behalten, beschäftigte schon den Unternehmer und Stifter Kurt A. Körber. Heute ist die Digitalisierung dabei einer der wichtigsten Treiber. Mit ihrem Thema »Digitale Mündigkeit« (Handlungsfeld »Innovation«) geht es der Körber-Stiftung vor allem um die Frage, wie Bürgerinnen und Bürger die Potentiale der Digitalisierung nutzen können. In Zusammenarbeit mit der »digitalen Stadt« Hamburg setzt sich die Körber-Stiftung dafür ein, das öffentliche Bewusstsein für ein verantwortungsvolles Leben in der digitalen Welt zu schärfen und den konkreten »Mehrwert«der Digitalisierung für die Gesellschaft auszuloten.

Seit Jahrzehnten ist die Körber-Stiftung in der historischen Bildung und dem außen- und sicherheitspolitischen Dialog aktiv. Von diesen beiden Seiten soll nun das Thema »Russland in Europa« in den Fokus genommen werden (Handlungsfeld »Internationale Verständigung«). Dass Russland zu Europa gehört, ist dabei die klare Haltung der Körber-Stiftung. Sowohl auf politischer Ebene als auch in Begegnungsprojekten der jüngeren Generation soll Konsequenzen aus dieser Überzeugung diskutiert werden.

Über die Körber-Stiftung

Gesellschaftliche Entwicklung fordert kritische Reflexion. Die Körber-Stiftung stellt sich mit ihren operativen Projekten, in ihren Netzwerken und mit Kooperationspartnern aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen.
1959 vom Unternehmer und Anstifter Kurt A. Körber ins Leben gerufen, ist die Stiftung heute mit eigenen Projekten und Veranstaltungen von ihren Standorten Hamburg und Berlin aus national und international aktiv. Die Körber-Stiftung fühlt sich zudem dem kulturellen Leben der Hansestadt besonders verbunden.

Weitere Informationen zu den Handlungsfeldern und Fokusthemen finden Sie auf unserer Website:

Demografischer Wandel
Innovation
Internationale Verständigung

Neue Lebensarbeitszeit
Digitale Mündigkeit
Russland in Europa

Informationen zum Thema:
Körber-Stiftung
Eeske Anne Wykhoff
Pressereferentin
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Telefon: 040 / 80 81 92 -177
Mobil: 0160 / 741 96 95
E-Mail: wykhoff@koerber-stiftung.de
www.koerber-stiftung.de

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