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Wohin mit der vielen Arbeit im Leben?

KörberKonferenz zur Neuen Lebensarbeitszeit am 1. Dezember in Hamburg mit Fokus auf die Generation u40

 

Die Deutschen werden im Schnitt immer älter. Eigentlich eine gute Voraussetzung, um die Arbeit besser über das Leben zu verteilen. Und zugleich eine Herausforderung für die Sozialkassen: Wie bleibt unser Sozialstaat generationengerecht? Brauchen wir radikale Reformen wie ein bedingungsloses Grundeinkommen? Diese Themen stehen im Mittelpunkt der KörberKonferenz »Arbeit, Rente, unversorgt? Was uns übermorgen erwartet« am Donnerstag, den 1. Dezember 2016, in der Körber-Stiftung in Hamburg. Die Veranstaltung richtet den Blick besonders auf die Generation im mittleren Lebensalter. In Expertenvorträgen, einem Podiumsgespräch und einer Thesen-Battle geht es um Szenarien zur Zukunft der Arbeit und Lösungsvorschläge der Entscheider von morgen. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich unter: www.konferenz.neue-lebensarbeitszeit.de.

Wie die Deutschen leben und arbeiten wollen

»Schon aus Gründen der Generationengerechtigkeit spricht viel dafür, mit der Lebenserwartung auch die Lebensarbeitszeit zu erhöhen«, sagt Andreas Geis, Leiter des Fokusthemas »Neue Lebensarbeitszeit« der Körber-Stiftung. »Daher plädieren wir dafür, die demografische Chance eines längeren Lebens zu nutzen, um unsere dicht getakteten Berufsbiografien zu entzerren.« Was die Erwerbstätigen in Deutschland über Arbeit, Rente, ihr Leben und das Alter denken, zeigen die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage, die zum Auftakt der KörberKonferenz erstmals vorgestellt werden. Im Anschluss präsentieren drei renommierte Vordenker Zukunftsszenarien: der Rentenexperte Axel Börsch-Supan, der Ökonom Thomas Straubhaar und der Arbeitsforscher Max Neufeind.

Die Frage, warum unsere Gesellschaft nicht generationengerecht ist, diskutiert ein junges Podium am Nachmittag: Zu Gast sind Zukunftslobbyist Wolfgang Gründinger, Autorin und Unternehmerin Catharina Bruns und Vice.de-Chefredakteurin Laura Himmelreich. Den Abschluss bildet eine lösungsorientierte Thesen-Battle der Entscheider von morgen zum Thema »Arbeit, Rente, gut versorgt«.

Einladung an die Medien

Wir laden Sie herzlich zur KörberKonferenz ein. Bitte melden Sie sich über die Pressereferentin Andrea Bayerlein an: bayerlein@koerber-stiftung.de.

KörberKonferenz

»Arbeit, Rente, unversorgt? Was uns übermorgen erwartet«
Donnerstag, 1. Dezember 2016, 10:30 bis 16:00 Uhr
Körber-Stiftung, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg

Weitere Informationen

Das Programm finden Sie unter: www.konferenz.neue-lebensarbeitszeit.de
Die KörberKonferenz wird per Video-Livestream übertragen: www.koerber-stiftung.de

Experten-Statements »Neue Lebensarbeitszeit«:

»Das Renteneintrittsalter sollte sich an der steigenden Lebenserwartung orientieren: Wer drei Jahre länger lebt, kann zwei Jahre länger arbeiten und hat trotzdem ein Jahr mehr Rente.«
Professor Dr. Axel Börsch-Supan, Leiter des Munich Center for the Economics of Aging (MEA) am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik

»Ich schlage einen New Deal in Form eines bedingungslosen Grundeinkommens vor – als ganzheitliches und dennoch einfaches Steuer-Transfersystem aus einem Guss. Das hieße: Alle zahlen auf jede Art von Einkommen einen identischen Steuersatz. Umgekehrt sichert das bedingungslose Grundeinkommen allen ein Leben lang das Existenzminimum. Das ist radikal und solidarisch, Leistungsanreize bleiben dennoch bestehen und der Sozialstaat der Moderne bleibt nachhaltig finanzierbar.«
Professor Dr. Thomas Straubhaar, Universität Hamburg

»Damit der digitale Strukturwandel zu einem Projekt des Fortschritts wird, müssen wir heute massiv in Forschung, Bildung und Infrastruktur investieren. Sonst droht eine Polarisierung unserer Gesellschaft.«
Dr. Max Neufeind, Policy Fellow im Think Tank »Das Progressive Zentrum«

Pressemeldung zum Download (PDF)

Informationen zum Thema:
Körber-Stiftung
Bereich Kommunikation & Programmplanung
Andrea Bayerlein
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Telefon +49 · 40 · 80 81 92 - 177
Telefax +49 · 40 · 80 81 92 - 304
E-Mail bayerlein@koerber-stiftung.de
www.koerber-stiftung.de

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