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Presse

Meldung

Journalismus in der Krise: Sind Start-ups ein Ausweg für die Medienbranche?

Deutscher Studienpreis vor Ort / Diskussion über die Medienwelt der Zukunft an der Bauhaus-Universität Weimar

Eine unabhängige Berichterstattung ist essenziell für das Funktionieren unserer Demokratie – doch der Journalismus steckt in einer Krise. Verlage kämpfen mit sinkenden Auflagen, schrumpfenden Einnahmen und einer wachsenden Abhängigkeit von großen Technologieunternehmen. Viele Menschen informieren sich mittlerweile über Soziale Medien oder profitorientierte Content-Plattformen, auf denen wenige bis gar keine Qualitätssicherung stattfindet.

Die Körber-Stiftung, die Organisation Wissenschaft im Dialog (WiD) und die Bauhaus-Universität Weimar laden deshalb zu einer Diskussion über mögliche Auswege aus der Medienkrise ein – am Mittwoch, 13. November 2019, um 19 Uhr in der Medienvilla der Bauhaus-Universität, Albrecht-Dürer-Str. 2. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Forschungsarbeit von Jun.-Prof. Dr. Christopher Buschow, Träger des Deutschen Studienpreises. Der Weimarer Medienwissenschaftler beschäftigte sich im Zuge seiner Promotion mit Start-ups im Medienbereich und fragte nach Bedingungen für erfolgversprechende Neugründungen: Welche Akteure sind gefordert, damit journalistische Formate erfolgreich sein können? Welche Innovationen sind sinnvoll und wie können diese angestoßen werden?

Buschow diskutiert darüber mit Dr. Kerstin Fröhlich vom Innovationsmanagement des SPIEGEL und Christian Schwägerl, Mitgründer der Genossenschaft für freien Journalismus RiffReporter. Der Abend wird moderiert von der Wissenschaftsjournalistin Monika Seynsche.

Der heute an der Universität Weimar lehrende Juniorprofessor Dr. Christopher Buschow wurde 2017 mit dem Deutschen Studienpreis ausgezeichnet, einem Preis, den die Körber-Stiftung jährlich an herausragende Promovierende vergibt. Dabei zählt neben der fachlichen Qualität ihrer Doktorarbeiten vor allem die gesellschaftliche Relevanz ihrer Forschungsbefunde. Die Reihe »Deutscher Studienpreis vor Ort« findet in Kooperation mit Wissenschaft im Dialog statt, der gemeinnützigen Organisation für Wissenschaftskommunikation in Deutschland.

Weitere Informationen:
www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/deutscher-studienpreis-vor-ort/
www.studienpreis.de

Ihre Ansprechpartner/in bei Wissenschaft im Dialog (WiD):

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dorothee Menhart
Tel.: 030 2062295-55
dorothee.menhart@w-i-d.de

Projektleitung
Martin Gora
Tel.: 030 2062295-61
martin.gora@w-i-d.de

Pressemeldung zum Download (PDF)

Wissenschaft im Dialog – die Initiative der deutschen Wissenschaft
Wissenschaft im Dialog (WiD) möchte bei Menschen aller Altersgruppen und jedes Bildungsstandes Interesse an Forschungsthemen wecken und stärken. Dafür organisiert WiD Diskussionen, Schulprojekte, Ausstellungen und Wettbewerbe rund um Forschung und Wissenschaft – für alle Zielgruppen und in ganz Deutschland. Ziel dabei ist, dass sich möglichst viele Menschen auch mit kontroversen Themen der Forschung auseinandersetzen und an aktuellen Diskussionen beteiligen. Die gemeinnützige Organisation wurde 2000 auf Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft von den großen deutschen Wissenschaftsorganisationen gegründet. Als Partner kamen Stiftungen hinzu. Maßgeblich unterstützt wird WiD vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
www.wissenschaft-im-dialog.de

Körber-Stiftung
Die Körber-Stiftung stellt sich mit ihren operativen Projekten, in ihren Netzwerken und mit Kooperationspartnern aktuellen Herausforderungen in den Handlungsfeldern »Innovation«, »Internationale Verständigung« und »Lebendige Bürgergesellschaft«. 1959 von dem Unternehmer Kurt A. Körber ins Leben gerufen, ist die Stiftung heute von ihren Standorten Hamburg und Berlin aus national und international aktiv. Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnet die Körber-Stiftung jährlich herausragende Promovierte aller Fachrichtungen aus. Neben der fachlichen Qualität der Doktorarbeiten zählt vor allem die gesellschaftliche Relevanz der Forschungsbefunde. Schirmherr des Wettbewerbs ist Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble.
www.koerber-stiftung.de

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