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Mehr als Klein-Jerusalem – Gegenwartsperspektiven auf jüdische Geschichte in Hamburg

Themenwoche im Februar mit 14 Veranstaltungen zum bundesweiten Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«

Seit 1700 Jahren gibt es jüdisches Leben in Deutschland – Hamburg blickt dabei auf eine 400-jährige Geschichte zurück. Die Themenwoche »Mehr als Klein-Jerusalem – Gegenwartsperspektiven auf jüdische Geschichte in Hamburg« bietet vom 22. bis 28. Februar 2021 neue Blickwinkel auf das jüdische Leben, auch über das Grindelviertel hinaus, in der gesamten Hansestadt. Zahlreiche Kultur- und Bildungsinstitutionen laden in 14 vorwiegend digitalen Veranstaltungen dazu ein, sich mit der jüdischen Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen. So geht es in einer Diskussion zum Auftakt der Themenwoche unter anderem um die gesellschaftspolitischen Fragen rund um den Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge und die Erhaltung der Tempelruine in der Poolstraße; gleichzeitig können interessierte Hamburgerinnen und Hamburger als Teil der Themenwoche online an kostenlosen Jiddisch-Kursen teilnehmen.

Die Themenwoche ist eine gemeinsame Initiative der Körber-Stiftung, des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden und der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule (VHS Hamburg) und findet unter der Schirmherrschaft der Zweiten Bürgermeisterin und Gleichstellungssenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg Katharina Fegebank statt.

»Ich freue mich, dass es in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen wie die Themenwoche »Mehr als Klein-Jerusalem – Gegenwartsperspektiven auf jüdische Geschichte in Hamburg« gibt, bei denen die Hamburgerinnen und Hamburger lernen und staunen können, wie bedeutsam die jüdische Geschichte für dieses Land ist und auch künftig sein wird«, so Katharina Fegebank.

In Vorträgen, Livestreams, Online-Diskussionen, digitalen Ausstellungen, Stadtrundgängen, Gedenkstättenführungen, Kulturveranstaltungen und Angeboten für Schülerinnen und Schüler wird diskutiert und erlebbar gemacht, wie sich das Zusammenleben von jüdischen und nichtjüdischen Bürgerinnen und Bürgern in der Geschichte gestaltete, wie es sich in der Topografie der Stadt spiegelt und wie Hamburg heute mit seinem jüdischen Erbe umgeht.

Die Themenwoche ist einer von vielen Hamburger Beiträgen zum bundesweiten Festjahr ›1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland‹.

Weitere Angebote für Journalisten zum Download:

www.koerber-stiftung.de/juedisches-leben

Pressemeldung zum Download (PDF)

Informationen zum Thema:
Körber-Stiftung
Bereich Geschichte und Politik
Laura Wesseler
Telefon +49 40 80 81 92-163
wesseler@koerber-stiftung.de
www.koerber-stiftung.de
Twitter @KoerberGP

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