Meldung

Rund 2.000 Einsendungen beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Wettbewerbsthema »Krise, Umbruch, Aufbruch« sorgt für steigende Beteiligung

Mehr als 5.500 Kinder und Jugendliche haben sich am 26. Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten beteiligt. Bis zum Einsendeschluss am 28. Februar 2019 gingen bei der Körber-Stiftung 1.997 Beiträge ein. Die meisten Einsendungen kamen aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hamburg und Niedersachsen. In den Bundesländern Berlin, Bremen und Hessen stiegen die Beitragszahlen im Vergleich zur vorherigen Ausschreibung besonders stark. Rund 700 Tutorinnen und Tutoren betreuten die Schülerarbeiten.

Krisen auf der Spur
Flucht- und Migrationserfahrungen haben in dieser Wettbewerbsrunde besonders viele Kinder und Jugendliche beschäftigt. Stark aufgegriffen wurden Erlebnisse der Groß- und Urgroßeltern während des Zweiten Weltkriegs, wie etwa Hunger, Kinderlandverschickung oder Kriegsgefangenschaft. Weitere Themen, die die Schülerinnen und Schüler zur Spurensuche motiviert haben, waren die Auswirkungen von Mauerbau und -fall auf das Alltagsleben der Menschen, die Revolution 1918/19, der Niedergang des Bergbaus sowie Umweltkatastrophen.

»Dass bundesweit so viele Kinder und Jugendliche das Wettbewerbsthema inhaltlich so vielfältig und differenziert aufgegriffen haben, freut uns sehr. Die Resonanz zeigt, wie stark Krisen und Umbrüche der Vergangenheit in die heutige Lebenswelt junger Menschen hineinwirken«, so Gabriele Woidelko, Leiterin des Bereichs Geschichte und Politik der Körber-Stiftung.

Kreative Zugänge zu Geschichte
Die Mehrheit der Beiträge besteht aus schriftlichen Arbeiten, aber auch kreative Zugänge wie Filme und Audio-Projekte werden bei den Teilnehmenden immer beliebter. Andere Schüler bereiteten ihre Spurensuche in Form von Gesellschaftsspielen, Comics, fiktiven Tagebüchern oder Briefwechseln auf.
Anfang Juni 2019 werden die Preisträgerinnen und Preisträger auf Landesebene bekanntgegeben. Im Sommer werden sodann die besten Arbeiten auf Landesebene ausgezeichnet, bevor der Bundespräsident im November die Bundessieger in Berlin ehren wird.

Die Termine für die Landespreisverleihungen finden Sie hier (PDF)

Über den Geschichtswettbewerb
Seit 1973 richtet die Körber-Stiftung den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten aus. Mit bislang über 146.500 Teilnehmenden und rund 33.500 Projekten ist er der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. 

www.geschichtswettbewerb.de 

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Informationen zum Thema:
Körber-Stiftung
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
Carmen Ludwig
Kehrwieder 12
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