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Schmidt und Körber: Einblicke in eine Hamburger Freundschaft

Körber-Stiftung zeigt unveröffentlichte Bilder der Hamburger Weggefährten / Ausstellungseröffnung und Diskussion am 14. Januar im KörberForum

Helmut Schmidt sagte einst, Kurt Körber sei einer der wenigen Menschen, mit denen er sich ganz unhamburgisch duze. Für Körber war Schmidt wiederum einer seiner ältesten Hamburger Freunde. Anlässlich des 100. Geburtstags von Helmut und Loki Schmidt zeigt die Körber-Stiftung ab dem 14. Januar die Ausstellung »Eine Hamburger Freundschaft« im KörberForum.

In seltenen Bildern, einige davon noch nie veröffentlicht, wird die Jahrzehnte währende Freundschaft zwischen Kurt A. Körber und dem Ehepaar Schmidt dokumentiert. Körber schätzte Schmidt nicht nur als vertrauensvollen persönlichen Ratgeber, sondern entwickelte auch zu Hannelore »Loki« Schmidt eine langjährige Freundschaft in ganz eigenständiger Weise. Zu sehen ist die Ausstellung bis Ende März im Rahmen der öffentlichen Veranstaltungen im KörberForum.

Eine asymmetrische Beziehung zwischen Politiker und Unternehmer

Einen analytischen Blick wirft der Historiker Josef Schmid auf die Beziehung zwischen Helmut Schmidt und Kurt Körber, indem er hinter diese Freundschaft ein Fragezeichen setzt. Schmids aufschlussreiche Studie ist in der Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte erschienen und auf der Website der KörberStiftung ab sofort als Download verfügbar.

Dialog mit Osteuropa als gemeinsames Lebensthema

Der kritische und konstruktive Dialog mit Osteuropa, insbesondere mit Russland, war eines der Lebensthemen, die Helmut Schmidt und Kurt Körber miteinander teilten. Mitten im Kalten Krieg suchten sie Wege der Verständigung mit Moskau; der Politiker Helmut Schmidt im Rahmen sozialdemokratischer Ostpolitik, der Stifter Kurt Körber im Kontext seines Dialogprojekts »Bergedorfer Gesprächskreis«.

Klaus von Dohnanyi kannte beide gut, und der Dialog mit Russland und Osteuropa hat auch ihn stets begleitet. Gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten Franziska Brantner, Bündnis 90/Die Grünen, Alexander Graf Lambsdorff, FDP, und Katja Kipping, Die Linke, diskutiert er, wie eine verantwortungsvolle Ostpolitik Deutschlands heute aussehen sollte. »Kein Sonderzug nach Moskau? Deutsche Ostpolitik im europäischen Kontext« am 14. Januar 2019 ab 19.00 Uhr im Livestream auf www.koerber-stiftung.de.

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Pressemeldung zum Download (PDF)

Informationen zum Thema:
Körber-Stiftung
Boy-Gobert-Preis
Julian Claaßen
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Telefon +49 · 40 · 80 81 92 - 233
E-Mail claassen@koerber-stiftung.de
www.koerber-stiftung.de
Twitter @KoerberKultur

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