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    31 Promovierte für Deutschen Studienpreis 2020 nominiert

    Internetbasierte Psychotherapie oder die Etablierung einer neuen Kommunikationsethik in den sozialen Netzwerken: Diese und 29 weitere Forschungsarbeiten von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind für den Deutschen Studienpreis 2020 nominiert.

    Therapeutischen Angebote im Internet

    Die Psychologin Lara Bücker hat in ihrer Dissertation ein digitales Programm entwickelt, mit dem Betroffene erfolgreich an therapeutischen Angeboten im Internet teilnehmen können. Sie zeigt in ihrer Forschung, wie Psychotherapie internetbasiert funktionieren kann – auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen. Mit digitaler Kommunikation beschäftigt sich auch der Soziologe Niklas Barth in seinem Beitrag für den Deutschen Studienpreis. Er erforscht, wie in sozialen Netzwerken öffentlich kommentiert, diskutiert und kritisiert wird und wie eine neue Kommunikationsethik etabliert werden könnte.

    Nominierte präsentieren ihre Forschungen vor der Jury

    In der Finalrunde des Wettbewerbs ab Ende Juni präsentieren die Nominierten ihre Forschungen vor der Jury. In den drei Sektionen Sozialwissenschaften, Natur- und Technikwissenschaften sowie Geistes- und Kulturwissenschaften wird jeweils ein Spitzenpreis à 25.000 Euro und zwei zweite Preise in Höhe von 5.000 Euro vergeben. 489 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten in diesem Jahr einen Beitrag eingereicht. Der Deutsche Studienpreis der Körber-Stiftung wird jährlich an Promovierte verliehen, die in ihrer Dissertation gesellschaftlich relevante Themen bearbeitet und handfeste Ergebnisse vorgelegt haben. Schirmherr des Forschungspreises ist Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.

    Pressemeldung

    Nominierte Geistes- und Kulturwissenschaften (PDF)
    Nominierte Sozialwissenschaften (PDF)
    Nominierte Natur- und Technikwissenschaften (PDF)

    Deutscher Studienpreis