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Handlungsfeld

Internationale Verständigung

Internationale Verständigung

Seit 60 Jahren engagiert sich die Körber-Stiftung für internationale Verständigung und einen Dialog über politische, nationale und religiöse Grenzen hinweg. Sie hilft dabei, Sprachlosigkeit zu überwinden, Brücken zu bauen und Debatten anzustoßen.

Zielsetzung

Mit Dialogformaten, Wettbewerben, Begegnungen und Netzwerken stärkt die Stiftung den konstruktiven Dialog – ergebnisoffen, auf Augenhöhe und mit offenem Visier. Dabei setzt sie auf Vielfalt. Im Sinne des Mottos »Miteinander, nicht übereinander reden« ist es das Ziel, möglichst alle relevanten Akteure an einen Tisch zu bringen. Die Körber-Stiftung macht historische Prägungen aktueller Konflikte sichtbar und zeigt Perspektiven für ihre Überwindung auf. Sie nimmt unterschiedliche Identitäten in den Blick und fördert eine Kultur gegenseitiger Anerkennung. Sie lotet politische Handlungsspielräume aus und zeigt praxisorientierte Wege zur Zusammenarbeit auf. Auf diese Weise trägt die Körber-Stiftung dazu bei, gemeinsame Werte und Interessen zu identifizieren und Vertrauen aufzubauen.

Die Zielgruppen der Körber-Stiftung sind gesellschaftliche Vordenker, (außen)politische Entscheidungsträger und Multiplikatoren internationaler Verständigung. Ein besonderes Augenmerk legt sie auf die Stärkung der Dialogfähigkeit bei Kompetenzträgern der nächsten Generation. Geografisch konzentrieren sich die Programme der Körber-Stiftung auf Osteuropa und Russland, auf die regionalen Konflikte in Nahost und auf China als globalem Akteur.

Meldungen

– Meldung

Hochschulleitungen aus der ganzen Welt diskutieren vom 7. bis 9. Juni auf dem zweiten Hamburg Transnational University Leaders Council über die Differenzierung der Hochschullandschaft und die Zukunft der Universitäten. Auch die Rolle und Verantwortung von Universitäten in den verschiedenen aktuellen Krisen weltweit stehen auf der Agenda.

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– Meldung

Ein Jahr nach seinem letzten Besuch in der Körber-Stiftung diskutierte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Berlin das Verhältnis der NATO zu Russland, den Krieg gegen den Terror und die Zukunft der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU.

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– Meldung

Die letzten Jahre waren von der Erosion der europäischen Sicherheitsordnung gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund traf sich der 165. Bergedorfer Gesprächskreis vom 21. bis 23. Mai in Sankt Petersburg. In Kooperation mit dem Russian International Affairs Council (RIAC) wurden die Beziehungen zwischen Russland und Europa betrachtet.

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– Meldung

Am 9. Mai erinnert Russland mit dem »Tag des Sieges« an das Ende des Zweiten Weltkriegs. In einem Gastbeitrag für ZEIT ONLINE wirft Gabriele Woidelko, Leiterin des Fokusthemas »Russland in Europa«, einen Blick auf die aktuelle russische Geschichtspolitik und Erinnerungskultur.

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– Meldung

Was steht auf der Agenda der europäisch-russischen Beziehungen, drei Jahre nach Ausbruch des Konflikts in der Ostukraine? Bei der 4. Sitzung des »German-Russian International Dialogue« (GRID) zum Thema »Russland und Europa in unsicheren Zeiten« diskutierten die Teilnehmenden das Verhältnis zwischen Europa und Russland.

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– Meldung

Ein neues ungarisches Hochschulgesetzes der national-konservativen Regierung bedroht die Budapester Central European University (CEU) in ihrer Existenz. Gabriele Woidelko, Körber-Stiftung, sprach mit Patrick Cohrs, Senior Fellow am Institute for Advanced Studies der CEU, über Auswirkungen für die CEU sowie über die Bildungspolitik Viktor Orbáns.

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Kontakt

Zu Fragen Internationaler Verständigung arbeiten »Geschichte und Politik« und »Internationale Politik« bereichsübergreifend zusammen.

Kontakt zum Bereich Geschichte und Politik
Kontakt zum Bereich Internationale Politik

Projekte zur »Internationalen Verständigung«


Foto: Marc Darchinger

Bergedorfer Gesprächskreis

Beim Bergedorfer Gesprächskreis diskutieren seit 1961 hochrangige interna­tionale Politiker und Experten in kleiner und vertraulicher Runde Grundfra­gen europäischer Außenpolitik. Der Gesprächskreis bietet ein Forum für einen offenen Austausch jenseits tagesaktueller Zwänge und trägt damit zur internationalen Verständigung bei.


Berliner Forum Außenpolitik

Aus Anlass der Neugründung des Auswärtigen Amtes nach dem Zweiten Weltkrieg vor 60 Jahren thematisiert das Berliner Forum Außenpolitik Kernfragen deutscher und europäischer Außenpolitik in einer neuen Weltordnung.


Foto: David Ausserhofer

EUSTORY

Das Geschichtsnetzwerk EUSTORY regt junge Europäer zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit zentralen Gegenwartsfragen der europäischen Geschichte an. Es verbindet zivilgesellschaftliche Organisationen in mehr als 20 Ländern Europas, die nationale Geschichtswettbewerbe durchführen.


Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken, Selbstständigkeit fördern und Verantwortungsbewusstsein stärken.


Foto: David Ausserhofer

Körber Global Leaders Dialogue

Die Körber-Stiftung lädt hochrangige Politiker und Staatsführer ein, im Rahmen ihres Berlin-Besuchs eine Rede zu aktuellen Entwicklungen in ihrem Land zu halten. Im Anschluss erhält ein Moderator der Körber-Stiftung sowie das Publikum Gelegenheit, Fragen zu stellen.


Foto: David Ausserhofer

Körber History Forum

Das Körber History Forum ist ein jährlich in Berlin stattfindendes internationales Diskussionsforum, das aktuelle Konflikte und politische Herausforderungen mit Blick auf ihren historischen Hintergrund thematisiert und die internationale Verständigung zur politischen Dimension von Geschichte fördert.


Foto: Marc Darchinger

Körber-Netzwerk Außenpolitik

Im Körber-Netzwerk Außenpolitik spricht ein fester Kreis jüngerer Außenpolitikerinnen und Außenpolitiker regelmäßig mit internationalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern und lernt Brennpunkte internationaler Politik vor Ort kennen. Dieser offene Austausch soll zur Entwicklung gemeinsamer außen- und sicherheitspolitischer Konzeptionen über institutionelle Grenzen hinweg anregen.


Körber-Netzwerk Geschichtsvermittlung

Das Körber-Netzwerk Geschichtsvermittlung stärkt die praxisorientierte Geschichtslehrerausbildung in Deutschland durch Kooperationsprojekte zum gemeinsamen forschenden Lernen zwischen Hochschulen und Schulen.


Foto: Marc Darchinger

Körber Policy Game

Beim Körber Policy Game analysiert und diskutiert eine kleine Gruppe hochrangiger internationaler Politiker, Regierungsvertreter und Experten die Interessen und Handlungsoptionen mehrerer außenpolitischer Akteure in einem fiktiven Szenario.


Foto: iStock 147950321

Körber Strategic Stability Initiative

Die Körber Strategic Stability Initiative bietet einen Rahmen für einen vertrauensbildenden Austausch von Akteuren aus China, Russland, den USA und Europa zum Thema Rüstungskontrolle und neue Technologien und erarbeitet Handlungsempfehlungen für aktuelle Herausforderungen.


Foto: Sebastian Gabsch

Munich Young Leaders

Im Rahmen der Munich Young Leaders diskutieren 25 herausragende junge Führungskräfte aus Europa, Asien und dem Nahen Osten auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit hochrangigen Politikerinnen und Politikern über aktuelle Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik. Die zukünftigen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger haben die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen und neue Impulse in den sicherheitspolitischen Diskurs einzubringen.


Nachwendekinder

Die Körber-Stiftung initiiert zum 30. Jahrestag des Mauerfalls und der deutschen Wiedervereinigung ein einjähriges Projekt mit 30 Alumni des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten der Geburtsjahrgänge 1989 bis 1994 – der sogenannten Generation ›Nachwendekinder‹.


Foto: Körber-Stiftung/Olivier Rimbon Foeller

Paris Peace Forum

Akteure grenzüberschreitend vernetzen, konkrete Initiativen voranbringen und so die multilaterale Ordnung stärken – das sind die Ziele des jährlichen Paris Peace Forum. Das Forum bietet eine Plattform für mehr als 5.000 Teilnehmende aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die sich für die Bewältigung internationaler Herausforderungen einsetzen.


Foto: Marc Darchinger

Politische Frühstücke

Bei den Politischen Frühstücken führen hochrangige Vertreter der Berliner außenpolitischen Community vertrauliche Hintergrundgespräche mit aus­ländischen Spitzenpolitikern. Ziel ist es, den außenpolitischen Diskurs in der Hauptstadt zu stärken.

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