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  • Das Puppenspieler-Team im Haus im Park der Körper-Stiftung (Foto: Friederike Ortland)

    Foto: Friederike Ortland
  • - Meldung

    Puppenspieler-Team des Haus im Park begeistert Förderschüler

    Das Puppenspieler-Team des Haus im Park spielte den »Räuber Hotzenplotz« für Schüler mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. »Ich freue mich, dass wir mit dem Projekt einen kleinen Beitrag zur Inklusiven Gesellschaft leisten konnten« sagte Anja Paehlke, Vorstand der Körber-Stiftung, zum Engagement der Ehrenamtlichen aus dem Haus im Park.

     

    Die Generalprobe war wie sie sein sollte, es lief schief, was schief laufen konnte. »Gute Voraussetzungen« so Maren Neumann, die auch bei der mittlerweile dritten Aufführung des Puppenspiels Räuber Hotzenplotz Regie führte. Hotzenplotz ist ein Gemeinschaftsprojekt der Holzwerkstatt, Schnitzgruppen, Patchworkgruppe und Hörbücherei des Haus im Park der Körber-Stiftung.

    Das Puppenspieler-Team spielte für die Schule Marckmannstraße, eine Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Ungefähr 50 Schülerinnen und Schüler der 2. bis 8. Klasse bevölkerten mit ihren Lehrern, Erziehern und FSJlern das Foyer des Haus im Park. Die Idee zu dieser ganz besonderen Veranstaltung entstand mit der Teilnahme von Carsten Brinkmann, Lehrer der Schule und genialer Darsteller des Zauberers Zwackelmann, am Theaterprojekt. Allen Beteiligten war gleich klar: Für diese Schule wollen wir auch spielen!

    Alles lief wie am »Schnürchen«. Die mehrmonatige Pause war dem Puppenspieler-Team nicht anzumerken: die special effects – wie die Verwandlung von Hotzenplotz in einen Gimple und wieder zurück – klappten, die Texte saßen, Beleuchtung und Ton kamen punktgenau. Das Publikum war begeistert, es gab Szenen-Applaus, wenn Hotzenplotz so richtig durch den »Kakao gezogen« wurde. »Da war gleich Leben in der Bude« beschreibt Gerd Hinz die Stimmung im Saal. Aber nicht nur deshalb war die Aufführung für Mitspieler und Publikum besonders. »Es ist für alle ein außergewöhnliches Ereignis, wir Spieler erleben ein Publikum, das sehr intensiv auf unser Stück reagiert und die Schüler erleben einen neuen Ort mit neuen Eindrücken« fasst Carsten Brinkmann die Stimmung zusammen. Die Gruppe geht nun erstmal in die Winterpause. Wann sie die Puppen wieder in die Hand nimmt oder ob die Gruppe sich ein ganz neues Projekt ausdenkt ist abzuwarten.


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