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Programme > Lebendige Bürgergesellschaft
  • Ideenbotschafterin Nora Schrage-Schmücker aus Bottrop im Gespräch mit Moderator Dr. Jost Lübben (Foto: Mike König/Brost-Stiftung
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  • Daniel Schranz (OB Oberhausen), Bernd Tischler (OB Bottrop), Bodo Hombach (Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung) und Dr. Frank Dudda (OB Herne; v. l. n. r.) (Foto: Mike König/Brost-Stiftung)
  • - Meldung

    Bürgerbeteiligung im Ruhrgebiet feierlich abgeschlossen

    Das Beteiligungsprojekt »Ruhrgebiet besser machen«, das die Körber-Stiftung in Kooperation mit der Essener Brost-Stiftung durchgeführt hat, feierte am 9. März seinen Abschluss.

    Von Januar bis Juni 2020 waren Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen Zukunftsvisionen für das Zusammenleben in den drei Kommunen Bottrop, Herne und Oberhausen zu entwickeln und das nachbarschaftliche Miteinander zu stärken.

    Die ausrichtenden Stiftungen freuen sich über die große Beteiligung: Mehr als 650 Personen nahmen an 25 Kneipengesprächen und 15 digitalen Ideenwerkstätten teil und sammelten mehr als 1200 Ideen für ein besseres Ruhrgebiet. Am Ende des Prozesses standen konkrete Vorschläge und Projektideen, die in der Abschlussveranstaltung den Oberbürgermeistern überreicht wurden. 

    Gemeinsamkeit der Zukunftsvisionen in allen drei Kommunen

    In allen der drei teilnehmenden Kommunen sprachen die Bürgerinnen und Bürger über die Gestaltung und Nutzung des öffentlichen Raums in den Innenstädten, aber auch in einzelnen Stadtquartieren.

    Erste Projekte werden bereits angestoßen. In der Nähe des Herner Bahnhofs wird gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern eine Unterführung neu gestaltet. Ein interkultureller und digitaler Stadtspaziergang durch Wanne soll den Herner Stadtteil für Bewohnerinnen und Bewohner neu erfahrbar machen. In Oberhausen können Menschen darüber abstimmen, an welchen Stellen der Innenstadt neue Bänke zum Verweilen aufgestellt werden sollen. Und die Stadt Bottrop wird das Projekt der Baumpatenschaften wiederbeleben, um den Menschen zu ermöglichen, sich an der Begrünung ihrer Stadt zu beteiligen.

    Ideenbotschafter waren das Herzstück des Projekts

    Für die Durchführung der Kneipengespräche waren die Ideenbotschafterinnen und Ideenbotschafter unverzichtbar. Sie entwickelten sich zum Herzstück und den gestaltenden Persönlichkeiten des gesamten Projekts, wie Bodo Hombach, Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung, betonte. Stellvertretend für die 20 Freiwilligen waren Peter Jötten (Oberhausen), Edeltraud Krause (Herne) und Nora Schrage-Schmücker (Bottrop) bei der Abschlussveranstaltung anwesend und berichteten von ihren Erfahrungen. Alle drei betonten, wie wichtig die intensive Kommunikation mit den Teilnehmenden war, um angesichts der Pandemie das Engagement der beteiligten Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.

    Daniel Schranz, Oberbürgermeister von Oberhausen, betonte die Bedeutung der Kneipengespräche: »Die Gespräche sind sehr nachgefragt, und es waren immer 50 bis 90 Leute da – und immer ein ernsthafter, aber auch freundschaftlicher Dialog. Bei allen Problemen, die da angesprochen werden und allen Erwartungshaltungen, war es immer gewinnbringend.«

    Die Brost-Stiftung wird mit Unterstützung der lokalen Medien weiterhin den Dialog von Bürgerinnen und Bürgern mit Politik und Verwaltung der drei teilnehmenden Kommunen konstruktiv begleiten.

    Hier können Sie sich über das Projekt informieren und die Ideen einsehen. Die Abschlussveranstaltung wurde im Livestream übertragen und ist hier zu sehen. Die Abschlusspublikation zum Projekt finden Sie hier.


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