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  • Bei »Deutschland besser machen« können sich Bürger:innen zu Tischgesprächen treffen (Foto: Isadora Tast)
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    »Deutschland besser machen« – Kaufbeuren, Mannheim, Arnsberg und Rendsburg sind dabei

    »Deutschland besser machen – mit der zukunftsfähigen Stadt« bringt Bürgermeister:innen, Verwaltung, Zivilgesellschaft sowie Bürger:innen zusammen, um mit gemeinsamen Ideen den Weg in eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft in den Städten zu beschreiten. Nun sind vier neue Städte dabei.

    Mehr Grünflächen, eine modernere Innenstadtgestaltung und die Förderung des sozialen Zusammenhalts vor Ort – als Teil der Initiative »Deutschland besser machen« möchten Kaufbeuren, Mannheim, Arnsberg und Rendsburg zu einem Vorbild der zukunftsfähigen Kommune werden, in der Ideen und Wünsche der Stadtgesellschaft in den Mittelpunkt gestellt und Bürgerinnen und Bürger eng in den städtischen Entwicklungsprozess mit einbezogen werden. »Deutschland besser machen – mit der zukunftsfähigen Stadt« bringt dazu Bürgermeister:innen, Verwaltung, Zivilgesellschaft sowie Bürger:innen zusammen, um mit gemeinsamen Ideen den Weg in eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft in den Städten zu beschreiten.

    Transformation braucht Kooperation

    Um Herausforderungen wie dem Klimawandel, dem Aussterben der Innenstädte oder dem demografischen Wandel gezielt entgegenzutreten, braucht es Kooperation und die Expertise der Menschen vor Ort. Mit der Initiative »Deutschland besser machen« unterstreicht die Körber-Stiftung, unterstützt vom Deutschen Städtetag, die Gestaltungskraft der Kommune und stellt die Förderung demokratischer Teilhabe in den Mittelpunkt. Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft erarbeiten gemeinsam wünschenswerte Szenarien für eine zukunftsfähige Entwicklung ihrer Städte und Bürger:innen haben die Möglichkeit, sich in breit angelegten, aufsuchenden Bürgerdialogen, den sogenannten Tischgesprächen, aktiv einzubringen und den kommunalen Gestaltungsprozess mit ihren Ideen zu bereichern. 

    »Eine zukunftsfähige Transformation der Städte kann nur gelingen, wenn wir auf die Expertise der Menschen vor Ort vertrauen und sie mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern an einen Tisch bringen«, sagt Sven Tetzlaff, Leiter des Bereichs Demokratie, Engagement und Zusammenhalt der Körber-Stiftung. 

    Die Auftaktveranstaltungen als Beginn des Gestaltungsprozesses 

    Bei den digitalen Auftaktveranstaltungen der Initiative im Februar und März wurde das Vorhaben in den teilnehmenden Städten vorgestellt und Gestalter:innen konnten miteinander ins Gespräch kommen, um gemeinsam Projektziele für ihre Stadt zu formulieren. 

    »Die Auftaktveranstaltungen waren der offizielle Startschuss für die Städte. Wir freuen uns, dass wir die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zu Gast hatten und die Stadtverwaltung von Anfang an mit in den Prozess einbinden können. Außerdem war uns wichtig, allen Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich kennenzulernen und ihre Fragen und Anmerkungen in Kleingruppen beantworten zu können«, sagt Hannes Hasenpatt, Projektleiter der Initiative. 

    Im Anschluss an die gelungenen Auftaktveranstaltungen finden von Ende März bis Ende Juni die überregionalen Szenarioworkshops statt, bei denen deutschlandweite Zukunftsszenarien entworfen werden und die Vertreter:innen der Städte miteinander in den Austausch treten können. In lokalen Transferworkshops werden die Szenarien anschließend an die städtischen Gegebenheiten angepasst und ermöglichen damit eine thematische Eingrenzung der Tischgespräche, um zielgerichtet Ideen für die zukünftige Stadtgestaltung sammeln und umsetzen zu können.

    Weitere Informationen zur Initiative »Deutschland besser machen«, den einzelnen Projektphasen sowie Neuigkeiten aus den teilnehmenden Städten finden Sie auf der Webseite des Vorhabens unter www.deutschlandbessermachen.de.


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