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  • Alexej Lachmann, Ina Schmidt, Claudia Cardinal, Matthias Gockel (v.l.) (Fotos: Das Lichtbild Studio/Mareike Suhn; Körber-Stiftung; privat; Körber-Stiftung)
  • - Meldung

    Im Gespräch mit dem Tod

    Am 14. Oktober laden wir in der Veranstaltung »Im Gespräch mit dem Tod« das Publikum ein, zu sprechen und Expertinnen und Experten zu fragen: Sind meine Vorstellungen vom Sterben eigentlich richtig? Welche Sorgen und Ängst habe ich? Wie weit können Ängste und Schmerzen gelindert werden? Warum ist es sinnvoll, darüber zu sprechen?

    Die Themen Sterben und Tod sind oft von Sprachlosigkeit begleitet.

    Seit 2019 stiftet die Körber-Stiftung in ihrem Programm »Leben mit dem Tod« dazu an, die Hemmschwelle zum Sprechen über dieses schwierige Thema zu überwinden. Denn: Wir werden alle sterben. Ausnahmslos. Wir haben die Wahl, unsere Energie darauf zu verwenden, diese Tatsache und Gedanken dazu zu verdrängen oder aber in die Beschäftigung damit einzusteigen und uns damit zu ermöglichen, uns und andere vorzubereiten, Entscheidungen zu treffen, uns über Vieles klarzuwerden. Selbstbestimmung, so meinen wir, ist nur vor dem Hintergrund von Informiertheit und Sprachfähigkeit möglich.

    In unseren Veranstaltungen, mit der Ausstellung »Dialog mit dem Ende« und auch der Web-App »Der letzte Tag« machen wir eindeutige Erfahrungen: Die Auseinandersetzung und der Austausch zu unserer Endlichkeit führen zu mehr Miteinander und weniger Einsamkeit im Sterben und im Leben.

    Deshalb laden wir am 14. Oktober in der Veranstaltung »Im Gespräch mit dem Tod« das Publikum ein, zu sprechen und Expertinnen und Experten zu fragen: Sind meine Vorstellungen vom Sterben eigentlich richtig? Wie ist Sterben? Was erwartet uns? Welche Sorgen und Ängst habe ich? Wie weit können Ängste und Schmerzen gelindert werden? Wie fühlt sich Trauer an? Bleibt Trauer für immer? Warum ist es sinnvoll, darüber zu sprechen?

    Der Trauernde Alexej Lachmann, die Sterbeamme Claudia Cardinal, der Palliativmediziner Matthias Gockel und die Philosophin Ina Schmidt geben Denk-Anstöße und stehen für Fragen und Gespräch zur Verfügung.

    Wir sind der Meinung: Wir müssen reden!

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