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Lebendige Bürgergesellschaft

Meldung

Zugabe-Preis startet Juryphase

Zum zweiten Mal werden 2020 mit dem Zugabe-Preis drei Persönlichkeiten 60 plus gesucht, die ein Unternehmen oder Sozialunternehmen aufgebaut haben, um gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. Für Jury-Mitglied Ralf Sange, selbst Sozialunternehmer, ist der Preis »ein großartiges Instrument zur Ermutigung«.

57 Gründer und Gründerinnen 60plus haben bei der Körber-Stiftung fristgerecht ihre Unterlagen eingereicht – sie waren zuvor für den Zugabe-Preis nominiert worden. Ab jetzt ist die Jury des Preises am Zug: In einem zweistufigen Verfahren werden zunächst Kandidaten für eine Shortlist und dann die finalen Preisträger gekürt. Jury-Mitglied Ralf Sange, selbst Sozialunternehmer und Initiator von »Gründer 50plus«, sieht im Zugabe-Preis »ein großartiges Instrument zur Ermutigung«. Im Interview mit Karin Haist aus dem Zugabe-Team der Körber-Stiftung stellt er fest: »Wenn wir Preisträger küren, die etwas unternehmerisch und zum Nutzen anderer voranbringen, obwohl sie vielleicht nicht vom Fach sind und nicht über das große Geld verfügen, dann inspiriert das viele, auch selbst einen Neuaufbruch als Gründer zu wagen.« 

Der Zugabe-Preis von drei Mal 60.000 Euro wird an Persönlichkeiten vergeben, die frühestens mit 50 ein Unternehmen oder Sozialunternehmen gegründet haben und sich durch unternehmerisches Handeln mit gesellschaftlicher Wirkung auszeichnen. Als Zugeber und Zugeberinnen sind sie Identifikationsfiguren für neue Altersrollen: Mit ihren Gründungen zeigen sie, dass Erfahrung und Innovation, Älterwerden und Aufbruch sich produktiv ergänzen – und dass die Gesellschaft die Potenziale Älterer braucht. Am 10. Juni 2020 wird die zweite Preisverleihung im KörberForum gefeiert.

Interview mit Jury-Mitglied Ralf Sange 


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