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Innovation

Meldung

»Girls‘ Day« im KörberForum

Mit einem Speed-Dating mit Role Models endete für über 220 Schülerinnen im KörberForum jetzt ihr mint:pink-Programmjahr. In wechselnden Gesprächsrunden hatten die Mädchen Gelegenheit, mit Forscherinnen, Informatikerinnen und Ingenieurinnen zu reden und dabei Einblick in unterschiedliche Lebens- und Berufswege zu bekommen.

Mit dabei waren beispielsweise eine Mechatronikingenieurin, eine Mathematikerin, eine Wirtschaftsingenieurin, eine Raumfahrtingenieurin, eine Physikerin, eine Toningenieurin und eine Chemikerin. Eine wichtige gemeinsame Botschaft der MINT-Frauen: »Ihr könnt alles werden!«

Die Mädchen waren im Laufe des Jahres in Laboren und Werkstätten unterwegs, sie experimentierten an Forschungsinstituten und Schülerlaboren,  sprachen mit Azubis, Studierenden, Wissenschaftlern, technischen Entwicklern und Personalleitungen, lernten Start ups und Großunternehmen kennen und blickten so hinter die Kulissen der vielfältigen MINT-Berufe und Studiengänge.

Die Schülerinnen stehen in den nächsten Wochen und Monaten vor der Wahl, sich für ein Oberstufenprofil zu entscheiden. Für viele steht bereits fest, dass sie ein naturwissenschaftliches Profil anwählen werden, einige Mädchen hadern aber noch: »Es kommt ja auch darauf an, welche Lehrer das Profil anbieten oder in welchen Fächern die besseren Noten wahrscheinlich sind«, meint eine Schülerin aus Poppenbüttel. »Das Kennenlernen so unterschiedlicher Berufe, von denen ich vorher noch nicht einmal gehört habe, ist aber auf jeden Fall hilfreich«, so eine Zehntklässlerin der St. Ansgar-Schule. Die Role Models, ihre verschiedenen Ausbildungen und Karrierewege, haben sie in ihrem Entschluss gestärkt: Sie wählt das Physik-Profil.

Projektpartner von mint:pink sind neben der Körber-Stiftung die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die Claussen-Simon-Stiftung und die Stadt Norderstedt. Im fünften Programmjahr von mint:pink haben 18 Schulen aus Hamburg und Norderstedt teilgenommen. Die Programmtage in Unternehmen, Hochschulen und Instituten sind Kern des Projekts, um mehr Mädchen für MINT-Fächer zu gewinnen. Dabei beteiligen sich über 40 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft. Die Hamburger Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Katharina Fegebank, ist Schirmherrin.

Weitere Informationen zu mint:pink und der Initiative NAT


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